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Förderung klinischer Studien

Aktuelle Ausschreibungen

Nationale Ausschreibungen

     

19.03.2019

Richtlinie zur Förderung von klinischen Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/8499.php

Abgabetermin: 14.06.2019

Mit Hilfe klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten sollen Forschungsfragen bearbeitet werden, die eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie für die medizinische Versorgung dieser Menschen in Deutschland aufweisen.

Gefördert werden:

  • wissenschaftsinitiierte, multizentrische, prospektive, kontrollierte klinische Studien zum Wirksamkeitsnachweis von Therapiekonzepten. Jede Studie muss eine Intervention an Patientinnen und Patienten beinhalten und eine konfirmatorische Zielsetzung aufweisen. Monozentrisch aufgebaute konfirmatorische Studien können nur in begründeten Ausnahmefällen gefördert werden;
  • wissenschaftsinitiierte, explorative klinische Studien mit geringen Patientenzahlen, die der direkten Vorbereitung von multizentrischen klinischen Studien mit hohen Patientenzahlen dienen. Mögliche Studienziele können z. B. die Operationalisierung der patientenrelevanten Endpunkte, die Erprobung von patientenrelevanten Therapieregimen, eine Nutzenabschätzung der neuen Therapie und/oder eine Dosisfindung sein. Insbesondere klinische Studien mit Maßnahmen zur Beteiligung von Patientinnen und Patienten bzw. deren Vertretungen sollen hier gefördert werden. Explorative Studien können mono- oder multizentrisch aufgebaut sein;
  • systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards.

Klinische Studien und systematische Übersichtsarbeiten können nur gefördert werden:

  • wenn sie eine hohe Relevanz für die Versorgung von Patientinnen und Patienten in Deutschland haben;
  • wenn sie nicht bereits in anderen Fördermaßnahmen wie z. B. dem Normalverfahren der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beantragt oder unterstützt werden; BMBF und DFG werden sich bei der Förderung eng abstimmen;
  • wenn an ihren Ergebnissen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft kein unmittelbares wirtschaftliches Interesse haben.

Klinische Studien können für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren gefördert werden. In begründeten Fällen, in denen die klinische Studie innerhalb von vier Jahren nicht beendet werden kann, besteht die Möglichkeit, die Studie über diesen Zeitraum hinaus fortzuführen. Über die Fortführung und gegebenenfalls eine damit verbundene Aufstockung der benötigten Mittel wird im Rahmen einer Zwischenbegutachtung entschieden.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

In der ersten Verfahrensstufe ist dem DLR Projektträger bis spätestens 14. Juni 2019 zunächst eine Projektskizze in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasserinnen und Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen unter Angabe eines Termins aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag (Vorhabenbeschreibung und Formantrag) vorzulegen.

30.01.2019

Förderung praxisverändernder klinischer Studien zur Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen − Nationale Dekade gegen Krebs –

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dieser Ausschreibung wissenschaftsinitiierte, multizentrische, prospektive, kontrollierte klinische Studien zur Überprüfung und Verbesserung der Praxis in der krebsbezogenen Gesundheits- und Krankenversorgung. Jede Studie muss eine präventive, diagnostische oder therapeutische Intervention an Patientinnen und Patienten beinhalten und eine konfirmatorische Zielsetzung aufweisen. Ziel der Studien ist der Vergleich und die Optimierung bereits bestehender Präventionsmaßnahmen, Diagnose- und Therapieverfahren. Die Studien sollen essentielle, praxisrelevante Fragen der Krebsbehandlung adressieren und ein hohes Potenzial zur Verbesserung der Versorgungspraxis aufweisen. Die Studien sollen auch auf eine messbare Verbesserung der Lebensqualität der Patientinnen und Patienten ausgerichtet sein. Sie sollen darauf abzielen, Empfehlungen und Leitlinien bzw. Standards für die Praxis entscheidend weiterzuentwickeln.

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/8498.php

Abgabetermin: 13.05.2019

Die Förderung der Studien erfolgt in zwei Phasen.

1. Konzeptentwicklungsphase

In der ersten Phase sollen wissenschaftliche Planungsarbeiten betrieben werden, welche die notwendigen Grundlagen für die Durchführung der darauffolgenden Realisierungsphase liefern. Diese Phase dient der wissenschaftlichen Entwicklung des Studienkonzepts unter aktivem Einbezug relevanter Interessengruppen, vor allem von Patientinnen und Patienten bzw. deren Vertretungen. [...] Der Auf- bzw. Ausbau der Studiengruppe, die Verifizierung des Rekrutierungspotenzials und die Entwicklung von Studiendesign und Methodik sind weitere wichtige Aspekte dieser Planungsarbeiten. Mit Ende der ersten Phase ist, aufbauend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Planungsarbeiten, ein detaillierter Antrag zur Realisierung der Studie vorzulegen.

2. Realisierungsphase

In der anschließenden, ebenfalls partizipativ gestalteten Realisierungsphase erfolgt die Umsetzung und Ergebnisverwertung der konfirmatorischen, multizentrischen klinischen Studie. Falls notwendig und zielführend kann der eigentlichen Realisierungsphase eine Machbarkeitsstudie vorgeschaltet werden, die der weiteren Vorbereitung dieser Studie dient. [...] Gegen Ende der Machbarkeitsstudie ist ein Bericht sowie gegebenenfalls ein modifizierter Antrag zur weiteren Realisierung der Studie vorzulegen.

Monozentrisch aufgebaute konfirmatorische Studien können nur in Ausnahmefällen gefördert werden.

Nicht gefördert werden:

  • insgesamt rein explorativ verbleibende Studien, die lediglich der Vorbereitung einer konfirmatorischen Studie dienen;
  • Studien, an deren Ergebnissen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft ein unmittelbares wirtschaftliches Interesse haben;
  • klinische Zulassungsstudien für neue Arzneimittel (Phase III).

Für klinische Studien, die vor allem auf einen Wirksamkeitsnachweis neuer Therapiekonzepte abzielen, wird auf das weiterhin bestehende, kontinuierliche BMBF-Förderangebot im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung klinischer Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung“ https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/7378.php verwiesen.

Es ist beabsichtigt, die [...] geförderten Projekte auf einer übergreifenden Ebene miteinander zu vernetzen, um den Austausch untereinander zu ermöglichen. Weiterhin ist beabsichtigt, spätestens vor Beginn der Realisierungsphase einen externen Beirat aus Vertreterinnen und Vertretern relevanter Fachdisziplinen und Interessengruppen zu etablieren, der die Studien begleitet. Nähere Informationen hierzu erfolgen gesondert zu einem späteren Zeitpunkt.

 

 

11.01.2019

Frühe klinische Studien

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dieser Ausschreibung wissenschaftsinitiierte frühe klinische Studien bis Phase II nach internationalen Standards, die eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie für die medizinische Versorgung dieser Menschen in Deutschland aufweisen.

Richtlinie zur Förderung von frühen klinischen Studien

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/8359.php

Abgabetermin: 28.03.2019

Die Fördermaßnahme ist in die nachfolgend aufgeführten Module unterteilt:

Modul 1: Frühe klinische Studien für eine neue Anwendung bereits bekannter Arzneimittel (Repositionierung bzw. „repurposing“)

Gefördert werden wissenschaftsinitiierte frühe klinische Studien der Phase I/II, die untersuchen, ob ein bereits bekanntes Arzneimittel in einem neuen Indikationsgebiet, für das es bisher nicht zugelassen ist, eingesetzt werden kann. Hierbei sollte für das neue Indikationsgebiet ein merklicher Innovationsschritt erfolgen. Im Hinblick auf eine mögliche Indikationserweiterung bereits zugelassener Arzneimittel sollten die jeweiligen industriellen Partner frühzeitig eingebunden werden.

Modul 2: Frühe klinische Studien für neuartige Therapieansätze

Gefördert werden wissenschaftsinitiierte klinische Studien der Phasen I bis IIb für neuartige Therapieansätze. Gegenstand der Förderung sind die Planung und Durchführung der Studien (Klinische Entwicklung) sowie gegebenenfalls zusätzlich notwendige Arbeiten zur Herstellung von Prüfpräparaten nach Good Manufacturing Practice (GMP) und pharmakologisch-toxikologische Prüfungen (Präklinische Forschung). Bei Durchführung der präklinischen Forschung muss der Arbeitsplan spätestens innerhalb von drei Jahren zur Beantragung der klinischen Studie führen. Als neuartige Therapieansätze werden in dieser Förderrichtlinie vor allem Immun- und Gentherapeutika, somatische Zelltherapeutika sowie biotechnologisch bearbeitete Gewebeprodukte definiert. Therapeutische Impfstoffe sind ebenfalls eingeschlossen. Neuartige Therapieansätze können auch in Kombination mit Medizinprodukten oder als Arzneimittelbehandlungen mit begleitenden Diagnostika (Theranostics) entwickelt werden. Im Hinblick auf eine spätere Verwertung sollten industrielle Partner, wo erforderlich, frühzeitig eingebunden werden.

Für Modul 1 und 2 gilt:

Es wird empfohlen, dass die Antragstellenden bereits vor Antragstellung ein Kick-off Meeting beim Innovationsbüro des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte bzw. des Paul-Ehrlich-Instituts durchgeführt haben. Zu Beginn der Laufzeit des Vorhabens ist bei diesen eine wissenschaftliche bzw. verfahrenstechnische Beratung einzuholen.

Nicht gefördert werden:

– Klinische Studien ab Phase III,

– Chirurgische Methoden und Strahlentherapien,

– Psychologische Behandlungsverfahren,

– Entwicklung von Tiermodellen,

– Individuelle Heilversuche,

– Entwicklung spezifischer Assays oder Testsysteme,

– Frühe klinische Studien mit herkömmlichen kleinen chemischen Molekülen im Modul 2.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert klinische Studien im Rahmen eines regelmäßigen Förderangebotes. Seit dem 14. Juni 2017 fördert die DFG auch klinische Machbarkeitsstudien. Das Antragsverfahren für Machbarkeitsstudien ist einstufig.

Das Antragsverfahren für Machbarkeitsstudien ist einstufig. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Weitere Informationen:

DFG-Programm "Klinische Studien" 

 

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung

Das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Transfer von Forschungsergebnissen in den medizinischen Alltag zu beschleunigen. Als Beitrag zur Umsetzung dieses Ziels fördert das Bun­desministerium für Bildung und Forschung (BMBF) daher mit dieser Maßnahme klinische Studien und systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die durch das Schließen von Evidenzlücken eine hohe Relevanz für das Gesundheitssystem aufweisen.

Weitere Informationen:

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung 2010 (Nachdruck 2016)

BMBF: Informationen zur Gesundheitsforschung

Bekanntmachungen von Förderprogrammen und Förderrichtlinien des BMBF

 

Europäische Förderprogramme

Internationale Ausschreibungen

Horizont 2020 ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Als Förderprogramm zielt es darauf ab, EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen sowie gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Aktuelle Ausschreibung zum Herunterladen: 8. Health, demographic change and wellbeing.

Hier finden Sie grundlegende Informationen in deutscher Sprache. 

Horizont 2020 - Arbeitsprogramm 2016/2017

Seit 2014 führt Horizont 2020, das sich an das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (FRP) anschließt, alle forschungs- und innovationsrelevanten Förderprogramme der Europäischen Kommission zusammen. Ein Förderbereich widmet sich den Themen Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen.

Weitere Informationen:

Allgemeine Informationen in deutscher Sprache

Table of Contents and General introduction

Reference Documents Horizon 2020

Forschungsthemen Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen

 

Innovative Medicines Initiative

Innovative Medicines Initiative (IMI) ist eine Initiative zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der pharmazeutischen Forschungseinrichtungen in der Europäischen Union.

IMI ist ein Public-Private-Partnership der Europäischen Kommission und der EFPIA, der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (deutsch: Europäische Vereinigung von pharmazeutischen Industrien und Verbänden). IMI ist Teil des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (FRP).

Weitere Informationen:

IMI-Webseite

CARB-X 2018 Funding Rounds 1 and 2

The scope of CARB-X funding is restricted to projects that target drug-resistant bacteria highlighted on the 'Antibiotic Resistant Threats in the United States' report published by the Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in 2013 or the Priority Bacterial Pathogens list published by the World Health Organization (WHO) in 2017.

 

CARB-X supports early development of innovative products within the following categories in descending priority: direct-acting therapeutics for Gram-negative infections, diagnostics, prevention (includes vaccines, microbiome, devices, etc.), indirect acting therapeutics, and direct-acting therapeutics for Gram-positive infections.

 

For more information about submitting an EOI and about the CARB-X application process, please visit http://carb-x.org/application