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Förderung klinischer Studien

Aktuelle Ausschreibungen

Nationale Ausschreibungen

     

06.02.2019

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema multinationale Forschung zu translationalen Biomarkern bei Erkrankungen des Gehirns im Rahmen des ERA-NET NEURON

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema multinationale Forschung zu translationalen Biomarkern bei Erkrankungen des Gehirns im Rahmen des ERA-NET NEURON

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/8502.php

Abgabetermin: 11.03.2019

Ziel der Fördermaßnahme ist es, für die von Erkrankungen des Gehirns betroffenen Patientinnen und Patienten eine korrekte Diagnose und eine individualisierte Behandlung ohne schwere Nebenwirkungen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck sollen transnationale Forschungsvorhaben gefördert werden, die in der Zusammenarbeit von Forschungsgruppen aus verschiedenen Disziplinen valide Biomarker für die Forschung zu Hirnerkrankungen oder klinische Verwendung entwickeln.

Es werden nur Forschungsvorhaben im Rahmen multidisziplinärer transnationaler Forschungsverbünde gefördert, die aus mindestens drei Forschungsgruppen aus drei unterschiedlichen Ländern bestehen.

Von Forschungsverbünden wird erwartet, dass sie neuartige und ehrgeizige Ideen entwickeln, die nur durch die Zusammenarbeit der beteiligten Partner erreicht werden können.

Die Vorhaben sollen mindestens eines der folgenden Forschungsgebiete abdecken:

  • grundlagenorientierte Forschungsansätze zur Entdeckung und Validierung von Biomarkern, die als biologische Signaturen der Pathophysiologie spezifischer neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen eingesetzt werden können;
  • klinische Forschungsansätze zu klinisch relevanten Biomarkern bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen. Die Biomarker sollen der Diagnose, Patientenstratifizierung, Prognose oder Überwachung des Erkrankungs­verlaufs dienen oder die Vorhersage von Behandlungseffekten sowie Nebenwirkungen ermöglichen.

Ausgeschlossen von der Förderung sind:

  • Die Entwicklung neuer Technologien, sofern dies nicht durch das Fehlen einer alternativen, bereits validierten Technologie gerechtfertigt ist. Im Projekt verwendete Tier- oder Zellmodelle sollten bereits etabliert und validiert sein. Die Entwicklung neuer Tier- oder Zellmodelle ist von der Förderung ausgeschlossen.
  • Vorhaben zu neurodegenerativen Erkrankungen, die von der EU „Joint Programming Initiative – Neurodegenerative Disease Research“ JPND abgedeckt werden.

Zur Bearbeitung der geplanten Projekte sollen mindestens drei einschlägig qualifizierte Forschungsgruppen in einem Verbund kooperieren.

Das Förderverfahren ist mehrstufig angelegt. Zuerst wird ein zweistufiges internationales Begutachtungsverfahren durchgeführt, die deutschen Projektpartner der ausgewählten transnationalen Konsortien werden dann in einer dritten Stufe zum Einreichen förmlicher Förderanträge aufgefordert. Sowohl für die Projektskizzen (pre-proposals) als auch für die ausführlichen Projektbeschreibungen (full proposals) ist ein einziges gemeinsames Dokument von den Projekt­partnern eines transnationalen Konsortiums zu erstellen.

06.02.2019

Richtlinie zur Förderung von Projekten für Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des ERA-Netzes zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen (ERA-NET CVD)

Richtlinie zur Förderung von Projekten für Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des ERA-Netzes zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen (ERA-NET CVD)

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/8576.php

Abgabetermin: 29.04.2019

Ziel der Fördermaßnahme ist es, Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besser zu verstehen und zu behandeln. Zu diesem Zweck sollen transnationale Forschungsvorhaben gefördert werden, die in der Zusammenarbeit von Nachwuchsgruppen aus verschiedenen Disziplinen Fortschritte in der Erforschung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erbringen und neue, innovative Ansätze für ihre Behandlung entwickeln.

Es sollen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern zu innovativen Fragestellungen im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefördert werden. Die Forschungsprojekte können sich beispielsweise auf hypertensive, ischämische, und pulmonale Herzerkrankungen, Erkrankungen der pulmonalen Zirkulation, von Arterien, Arteriolen und Kapillargefäßen sowie erblich bedingte Fehlbildungen der Herzkammern und des Septums beziehen.

Insbesondere sollen die multidisziplinäre Zusammenarbeit und der Wissensaustausch zwischen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern mit eindeutig translationalen Forschungsansätzen gefördert werden.

Ausgeschlossen von der Förderung sind:

  • interventionelle klinische Studien;
  • der Aufbau neuer Kohorten/Register und/oder Biomaterialbanken;
  • cerebrovaskuläre Erkrankungen;
  • Forschungsansätze, die primär das Risiko-Management im Sinne von Präventionsstrategien und allgemeine Gesundheitsförderung zur Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betreffen;
  • Durchmusterungsansätze bzw. -studien, wie z. B. Studien zur Identifizierung von neuen Biomarkern oder Früherkennungsscreening in der Bevölkerung oder von Risikopersonen.

Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler im Sinne der vorliegenden Bekanntmachung müssen bei Einreichung der ausführlichen Projektbeschreibungen ihren ersten Doktortitel vor mindestens drei und längstens vor bis zu zehn Jahren erhalten haben.

Es werden nur Forschungsvorhaben im Rahmen transnationaler Forschungsverbünde gefördert. Eine gemeinschaft­liche Bewerbung aller Verbundpartner wird vorausgesetzt.

Zur Bearbeitung der geplanten Projekte sollen mindestens drei einschlägig qualifizierte Forschungsgruppen in einem Verbund kooperieren.

Mit einem Förderbeginn ist in der ersten Hälfte des Jahres 2020 zu rechnen. Die Forschungsprojekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden.

Das Förderverfahren ist mehrstufig angelegt. Zuerst wird ein internationales Begutachtungsverfahren durchgeführt, die deutschen Projektpartner der ausgewählten transnationalen Konsortien werden dann in einer weiteren Stufe zum Einreichen förmlicher Förderanträge aufgefordert. Einzelheiten zum Verfahren sind auch auf der ERA-CVD-Internetseite erhältlich (https://www.era-cvd.eu/388.php).

06.02.2019

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema multinationale Forschung zu personalisierter Medizin für neurodegenerative Erkrankungen im Rahmen des European Joint Programme – Neurodegenerative Disease Research (JPND)

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema multinationale Forschung zu personalisierter Medizin für neurodegenerative Erkrankungen im Rahmen des European Joint Programme – Neurodegenerative Disease Research (JPND)

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/8503.php

Abgabetermin: 12.03.2019

Ziel der Fördermaßnahme ist es, Entwicklung und den Verlauf von neurodegenerativen Erkrankungen mithilfe der personalisierten Medizin zu beeinflussen. Zu diesem Zweck sollen transnationale Forschungsvorhaben gefördert werden, die in der Zusammenarbeit von Forschungsgruppen aus verschiedenen Disziplinen neuartige Ansätze hinsichtlich der Prävention, Diagnose und Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen entwickeln.

Forschungsprojekte können sich auf eine oder mehrere der folgenden neurodegenerativen Erkrankungen beziehen:

Alzheimer-Erkrankung und andere Demenzen;

  • Parkinson und mit Parkinson verwandte Erkrankungen;
  • Prionenerkrankungen;
  • Motoneuronerkrankungen;
  • Huntington-Krankheit;
  • Spinozerebelläre Ataxie (SCA);
  • Spinale Muskelatrophie (SMA).

Es können Forschungsansätze unter anderem in folgenden Bereichen bearbeitet werden:

  • Diagnose
  • Prävention
  • Pflege

Das Förderverfahren ist mehrstufig angelegt. Zuerst wird ein zweistufiges internationales Begutachtungsverfahren durchgeführt, die deutschen Projektpartner der ausgewählten transnationalen Konsortien werden dann in einer dritten Stufe zum Einreichen förmlicher Förderanträge aufgefordert. Sowohl für die Projektskizzen (pre-proposals) als auch für die ausführlichen Projektbeschreibungen (full proposals) ist ein einziges gemeinsames Dokument von den Projektpartnern eines transnationalen Konsortiums zu erstellen.

30.01.2019

Förderung praxisverändernder klinischer Studien zur Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen − Nationale Dekade gegen Krebs –

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dieser Ausschreibung wissenschaftsinitiierte, multizentrische, prospektive, kontrollierte klinische Studien zur Überprüfung und Verbesserung der Praxis in der krebsbezogenen Gesundheits- und Krankenversorgung. Jede Studie muss eine präventive, diagnostische oder therapeutische Intervention an Patientinnen und Patienten beinhalten und eine konfirmatorische Zielsetzung aufweisen. Ziel der Studien ist der Vergleich und die Optimierung bereits bestehender Präventionsmaßnahmen, Diagnose- und Therapieverfahren. Die Studien sollen essentielle, praxisrelevante Fragen der Krebsbehandlung adressieren und ein hohes Potenzial zur Verbesserung der Versorgungspraxis aufweisen. Die Studien sollen auch auf eine messbare Verbesserung der Lebensqualität der Patientinnen und Patienten ausgerichtet sein. Sie sollen darauf abzielen, Empfehlungen und Leitlinien bzw. Standards für die Praxis entscheidend weiterzuentwickeln.

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/8498.php

Abgabetermin: 13.05.2019

Die Förderung der Studien erfolgt in zwei Phasen.

1. Konzeptentwicklungsphase

In der ersten Phase sollen wissenschaftliche Planungsarbeiten betrieben werden, welche die notwendigen Grundlagen für die Durchführung der darauffolgenden Realisierungsphase liefern. Diese Phase dient der wissenschaftlichen Entwicklung des Studienkonzepts unter aktivem Einbezug relevanter Interessengruppen, vor allem von Patientinnen und Patienten bzw. deren Vertretungen. [...] Der Auf- bzw. Ausbau der Studiengruppe, die Verifizierung des Rekrutierungspotenzials und die Entwicklung von Studiendesign und Methodik sind weitere wichtige Aspekte dieser Planungsarbeiten. Mit Ende der ersten Phase ist, aufbauend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Planungsarbeiten, ein detaillierter Antrag zur Realisierung der Studie vorzulegen.

2. Realisierungsphase

In der anschließenden, ebenfalls partizipativ gestalteten Realisierungsphase erfolgt die Umsetzung und Ergebnisverwertung der konfirmatorischen, multizentrischen klinischen Studie. Falls notwendig und zielführend kann der eigentlichen Realisierungsphase eine Machbarkeitsstudie vorgeschaltet werden, die der weiteren Vorbereitung dieser Studie dient. [...] Gegen Ende der Machbarkeitsstudie ist ein Bericht sowie gegebenenfalls ein modifizierter Antrag zur weiteren Realisierung der Studie vorzulegen.

Monozentrisch aufgebaute konfirmatorische Studien können nur in Ausnahmefällen gefördert werden.

Nicht gefördert werden:

  • insgesamt rein explorativ verbleibende Studien, die lediglich der Vorbereitung einer konfirmatorischen Studie dienen;
  • Studien, an deren Ergebnissen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft ein unmittelbares wirtschaftliches Interesse haben;
  • klinische Zulassungsstudien für neue Arzneimittel (Phase III).

Für klinische Studien, die vor allem auf einen Wirksamkeitsnachweis neuer Therapiekonzepte abzielen, wird auf das weiterhin bestehende, kontinuierliche BMBF-Förderangebot im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung klinischer Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung“ https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/7378.php verwiesen.

Es ist beabsichtigt, die [...] geförderten Projekte auf einer übergreifenden Ebene miteinander zu vernetzen, um den Austausch untereinander zu ermöglichen. Weiterhin ist beabsichtigt, spätestens vor Beginn der Realisierungsphase einen externen Beirat aus Vertreterinnen und Vertretern relevanter Fachdisziplinen und Interessengruppen zu etablieren, der die Studien begleitet. Nähere Informationen hierzu erfolgen gesondert zu einem späteren Zeitpunkt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dieser Ausschreibung die Forschung zu neuen Therapieverfahren sowie besseren und sicheren Wirkstoffen für Arzneimittel. Hierzu müssen vielversprechende Therapieansätze und Wirkstoffkandidaten in präklinischen Studien identifiziert und anschließend validiert werden. Diese sollen dazu geeignet sein, in einem nächsten Schritt in die weitere präklinische Entwicklung und anschließend in frühe klinische Studien überführt zu werden.

Richtlinie zur Förderung von konfirmatorischen präklinischen Studien – Qualität in der Gesundheitsforschung

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/8344.php

Abgabetermin: 28.03.2019

Die Fördermaßnahme ist in die nachfolgend aufgeführten Module unterteilt:

Modul 1: Konfirmatorische präklinische Studien

Es sollen wissenschaftsinitiierte, prospektive, kontrollierte präklinische Studien zum Wirksamkeitsnachweis eines klinisch relevanten therapeutischen Ansatzes gefördert werden. Mit diesen konfirmatorischen Studien sollen die in explorativen Studien erzielten Erkenntnisse validiert werden. Es soll überprüft werden, ob sich die Ergebnisse für anschließende weitere präklinische Entwicklungsschritte und eine Überführung in klinische Studien eignen oder ob weitere, grundlegende Forschung notwendig ist.

Jede Studie muss eine konfirmatorische Zielsetzung mit sorgfältig geplantem Studiendesign, angemessenen Verfahren zur Reduktion von Verzerrungen sowie statistischer Fallzahlschätzung aufweisen. Hierzu ist entsprechende biometrische Expertise in das Projekt einzubinden. Die Studien sollen möglichst als multizentrische Studien durchgeführt werden.

Das BMBF beabsichtigt, Tierversuche wo möglich zu vermeiden. Deshalb sollen hier auch solche Projekte gefördert werden, die entsprechende Alternativmethoden einsetzen.

Modul 2: Systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen

Gefördert werden systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen von präklinischen Studien nach internationalen Standards zur Analyse der Evidenzlage der präklinischen Forschung in einem bestimmten Krankheitsgebiet.

Modul 3: Wissenschaftliches Begleitprojekt

Es soll ein eigenständiges wissenschaftliches Begleitprojekt gefördert werden. Das Begleitprojekt soll die methodische Qualität der Projekte während der Laufzeit unterstützen.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

Konfirmatorische präklinische Studien (Modul 1) können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren, systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen (Modul 2) für einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert werden, das Begleitprojekt kann für die Dauer von vier Jahren gefördert werden. Für das Begleitprojekt ist nach zwei Jahren eine Zwischenbewertung vorgesehen.

 

 

11.01.2019

Frühe klinische Studien

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dieser Ausschreibung wissenschaftsinitiierte frühe klinische Studien bis Phase II nach internationalen Standards, die eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie für die medizinische Versorgung dieser Menschen in Deutschland aufweisen.

Richtlinie zur Förderung von frühen klinischen Studien

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/8359.php

Abgabetermin: 28.03.2019

Die Fördermaßnahme ist in die nachfolgend aufgeführten Module unterteilt:

Modul 1: Frühe klinische Studien für eine neue Anwendung bereits bekannter Arzneimittel (Repositionierung bzw. „repurposing“)

Gefördert werden wissenschaftsinitiierte frühe klinische Studien der Phase I/II, die untersuchen, ob ein bereits bekanntes Arzneimittel in einem neuen Indikationsgebiet, für das es bisher nicht zugelassen ist, eingesetzt werden kann. Hierbei sollte für das neue Indikationsgebiet ein merklicher Innovationsschritt erfolgen. Im Hinblick auf eine mögliche Indikationserweiterung bereits zugelassener Arzneimittel sollten die jeweiligen industriellen Partner frühzeitig eingebunden werden.

Modul 2: Frühe klinische Studien für neuartige Therapieansätze

Gefördert werden wissenschaftsinitiierte klinische Studien der Phasen I bis IIb für neuartige Therapieansätze. Gegenstand der Förderung sind die Planung und Durchführung der Studien (Klinische Entwicklung) sowie gegebenenfalls zusätzlich notwendige Arbeiten zur Herstellung von Prüfpräparaten nach Good Manufacturing Practice (GMP) und pharmakologisch-toxikologische Prüfungen (Präklinische Forschung). Bei Durchführung der präklinischen Forschung muss der Arbeitsplan spätestens innerhalb von drei Jahren zur Beantragung der klinischen Studie führen. Als neuartige Therapieansätze werden in dieser Förderrichtlinie vor allem Immun- und Gentherapeutika, somatische Zelltherapeutika sowie biotechnologisch bearbeitete Gewebeprodukte definiert. Therapeutische Impfstoffe sind ebenfalls eingeschlossen. Neuartige Therapieansätze können auch in Kombination mit Medizinprodukten oder als Arzneimittelbehandlungen mit begleitenden Diagnostika (Theranostics) entwickelt werden. Im Hinblick auf eine spätere Verwertung sollten industrielle Partner, wo erforderlich, frühzeitig eingebunden werden.

Für Modul 1 und 2 gilt:

Es wird empfohlen, dass die Antragstellenden bereits vor Antragstellung ein Kick-off Meeting beim Innovationsbüro des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte bzw. des Paul-Ehrlich-Instituts durchgeführt haben. Zu Beginn der Laufzeit des Vorhabens ist bei diesen eine wissenschaftliche bzw. verfahrenstechnische Beratung einzuholen.

Nicht gefördert werden:

– Klinische Studien ab Phase III,

– Chirurgische Methoden und Strahlentherapien,

– Psychologische Behandlungsverfahren,

– Entwicklung von Tiermodellen,

– Individuelle Heilversuche,

– Entwicklung spezifischer Assays oder Testsysteme,

– Frühe klinische Studien mit herkömmlichen kleinen chemischen Molekülen im Modul 2.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert klinische Studien im Rahmen eines regelmäßigen Förderangebotes. Seit dem 14. Juni 2017 fördert die DFG auch klinische Machbarkeitsstudien. Das Antragsverfahren für Machbarkeitsstudien ist einstufig.

Das Antragsverfahren für Machbarkeitsstudien ist einstufig. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Weitere Informationen:

DFG-Programm "Klinische Studien" 

 

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung

Das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Transfer von Forschungsergebnissen in den medizinischen Alltag zu beschleunigen. Als Beitrag zur Umsetzung dieses Ziels fördert das Bun­desministerium für Bildung und Forschung (BMBF) daher mit dieser Maßnahme klinische Studien und systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die durch das Schließen von Evidenzlücken eine hohe Relevanz für das Gesundheitssystem aufweisen.

Weitere Informationen:

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung 2010 (Nachdruck 2016)

BMBF: Informationen zur Gesundheitsforschung

Bekanntmachungen von Förderprogrammen und Förderrichtlinien des BMBF

 

Europäische Förderprogramme

Internationale Ausschreibungen

Horizont 2020 ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Als Förderprogramm zielt es darauf ab, EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen sowie gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Aktuelle Ausschreibung zum Herunterladen: 8. Health, demographic change and wellbeing.

Hier finden Sie grundlegende Informationen in deutscher Sprache. 

Horizont 2020 - Arbeitsprogramm 2016/2017

Seit 2014 führt Horizont 2020, das sich an das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (FRP) anschließt, alle forschungs- und innovationsrelevanten Förderprogramme der Europäischen Kommission zusammen. Ein Förderbereich widmet sich den Themen Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen.

Weitere Informationen:

Allgemeine Informationen in deutscher Sprache

Table of Contents and General introduction

Reference Documents Horizon 2020

Forschungsthemen Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen

 

Innovative Medicines Initiative

Innovative Medicines Initiative (IMI) ist eine Initiative zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der pharmazeutischen Forschungseinrichtungen in der Europäischen Union.

IMI ist ein Public-Private-Partnership der Europäischen Kommission und der EFPIA, der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (deutsch: Europäische Vereinigung von pharmazeutischen Industrien und Verbänden). IMI ist Teil des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (FRP).

Weitere Informationen:

IMI-Webseite

CARB-X 2018 Funding Rounds 1 and 2

The scope of CARB-X funding is restricted to projects that target drug-resistant bacteria highlighted on the 'Antibiotic Resistant Threats in the United States' report published by the Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in 2013 or the Priority Bacterial Pathogens list published by the World Health Organization (WHO) in 2017.

 

CARB-X supports early development of innovative products within the following categories in descending priority: direct-acting therapeutics for Gram-negative infections, diagnostics, prevention (includes vaccines, microbiome, devices, etc.), indirect acting therapeutics, and direct-acting therapeutics for Gram-positive infections.

 

For more information about submitting an EOI and about the CARB-X application process, please visit http://carb-x.org/application