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Förderung klinischer Studien

Nationale Ausschreibungen

ERA-NET NEURON

Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen für multinationale Forschung zu Erkrankungen der Sinnessysteme im Rahmen des ERA-NET NEURON

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/10028.php

vom 08.01.2020 - Abgabetermin: 10.03.2020

Zusammenfassung der Ausschreibung:

Ziel des ERA-NET NEURON ist es, die Forschungsanstrengungen und Förderprogramme seiner Partnerländer im Bereich der krankheitsbezogenen Neurowissenschaften zu koordinieren und zu optimieren. Diese vorliegende multinationale Bekanntmachung zum Thema „Erkrankungen der Sinnessysteme“ wird im Rahmen von NEURON gemeinsam durchgeführt.

Im Rahmen dieser gemeinsamen Förderbekanntmachung wird eine begrenzte Anzahl transnationaler Forschungsprojekte gefördert, die einen Beitrag zur grundlegenden Erforschung von Erkrankungen der Sinnessysteme, zur Verbesserung von Prävention und (frühen) Diagnose sowie zur Entwicklung von innovativen Therapien und Rehabilitationsverfahren leisten.

Die Bekanntmachung richtet sich an klinisch und experimentell orientierte Arbeitsgruppen aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und/oder Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die in Verbünden zusammenarbeiten.

Multidisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Forschungsgruppen sowie translationale Forschungsansätze, bei denen Grundlagenforschung mit klinischen Fragestellungen kombiniert wird, sollen gefördert werden. Die Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten sowie grundlagenorientierten Forschenden in den Neurowissenschaften wird ausdrücklich befürwortet. Von den Forschungsverbünden wird erwartet, dass sie neuartige und ehrgeizige Ideen entwickeln, die nur durch die Zusammenarbeit der beteiligten Partner erreicht werden können.

Die Vorhaben sollen mindestens eines der folgenden Forschungsgebiete abdecken:

– grundlagenorientierte Forschungsansätze zu Pathogenese und/oder Ätiologie von Erkrankungen der Sinnessysteme. Dies kann die Entwicklung besonders innovativer oder gemeinsam verwendeter Ressourcen und Technologien zur Diagnose, Prävention und/oder Therapie solcher Erkrankungen beinhalten;

– klinische Forschungsansätze zur Entwicklung neuer Verfahren und Strategien für Diagnose, Prävention, Therapie und/oder Rehabilitation bei Erkrankungen der Sinnessysteme.

Die Etablierung von großen Patienten-Kohorten ist nicht förderfähig; hingegen werden der Gebrauch von bereits bestehenden Kohorten oder Biobanken und die Ausschöpfung bereits bestehender Datenbanken begrüßt. Der angemessene Zugang zu solchen relevanten und gut charakterisierten Patientenkohorten oder Biomaterialsammlungen muss nachgewiesen werden.

Die Forschungsprojekte können Forschungsansätze bis hin zu klinischen Studien (bis zu Phase 2, „proof-of-concept“) umfassen.

Von der Förderung ausgenommen sind folgende Forschungsbereiche:

– chronischer Schmerz;

– beeinträchtigte Funktion der Sinnesorgane oder Halluzinationen als Folge von neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen

– Vorhaben zu neurodegenerativen Erkrankungen, die von der EU „Joint Programming Initiative – Neurodegenerative Disease Research“ JPND abgedeckt werden.

Zur Bearbeitung der geplanten Projekte sollen mindestens drei einschlägig qualifizierte Forschungsgruppen in einem Verbund kooperieren. Diese drei Gruppen müssen bei den in ERA-NET NEURON zusammengeschlossenen Förderorganisationen antragsberechtigt sein. Zudem müssen diese drei Gruppen aus drei unterschiedlichen Ländern stammen. Ein Verbund darf maximal aus fünf Forschungsgruppen bestehen. Es dürfen hierbei nicht mehr als zwei Forschungsgruppen aus einem Land stammen.

Falls klinische Studien ein Bestandteil eines Projektes sind, kann das ZKS Köln Sie zu diesen klinischen Studien gerne beraten und unterstützen. Bitte wenden Sie sich direkt an: projektplanungSpamProtectionzks-koeln.de

Förderbekanntmachungen des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA)

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den Auftrag, neue Versorgungsformen, die über die bisherige Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehen, und Versorgungsforschungsprojekte, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung ausgerichtet sind, zu fördern.

Zu diesem Zweck hat die Bundesregierung einen Innovationsfonds aufgelegt. Ziel des Innovationsfonds ist eine qualitative Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland.

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat am 12.12.2019 vier neue Förderbekanntmachungen im Bereich Neue Versorgungsformen und Versorgungsforschung veröffentlicht:

Neue Versorgungsformen

Förderbekanntmachung neue Versorgungsformen zum themenoffenen Bereich

https://innovationsfonds.g-ba.de/foerderbekanntmachungen/foerderbekanntmachung-neue-versorgungsformen-zum-themenoffenen-bereich.24

Veröffentlicht am 12.12.2019 | Einreichungsfrist 28.04.2020 12:00

Gefördert werden neue Versorgungsformen, die insbesondere eine Weiterentwicklung der sektorenübergreifenden Versorgung zum Ziel haben und hinreichendes Potenzial aufweisen, dauerhaft in die Versorgung aufgenommen zu werden. Projekte, die auf eine dauerhafte Weiterentwicklung der selektivvertraglichen Versorgung abzielen, können ebenfalls gefördert werden.

Ziel dieses Förderangebotes ist es, neue Versorgungsformen zu fördern, die insbesondere eine Weiterentwicklung der sektorenübergreifenden Versorgung zum Ziel haben. Dies können Modelle sein, die eine Überwindung der Sektorentrennung bezwecken. Es kann sich aber auch um Modelle handeln, die innersektorale Schnittstellen optimieren wollen.

Falls klinische Studien ein Bestandteil eines Projektes sind, kann das ZKS Köln Sie zu diesen klinischen Studien gerne beraten und unterstützen. Bitte wenden Sie sich direkt an: projektplanungSpamProtectionzks-koeln.de

Förderbekanntmachung neue Versorgungsformen zum themenspezifischen Bereich

https://innovationsfonds.g-ba.de/foerderbekanntmachungen/foerderbekanntmachung-neue-versorgungsformen-zum-themenspezifischen-bereich.25

Veröffentlicht am 12.12.2019 | Einreichungsfrist 28.04.2020 12:00

Gefördert werden neue Versorgungsformen, die insbesondere eine Weiterentwicklung der sektorenübergreifenden Versorgung zum Ziel haben und hinreichendes Potenzial aufweisen, dauerhaft in die Versorgung aufgenommen zu werden. Projekte, die auf eine dauerhafte Weiterentwicklung der selektivvertraglichen Versorgung abzielen, können ebenfalls gefördert werden.

Themenfelder:

  • Altersmedizin – Neue Wege und Strukturen für die Versorgung der Zukunft
  • Innovative Ansätze der Kooperation zwischen den Versorgungsebenen für strukturschwache Regionen
  • Digitale Transformation – Lösungen zur Weiterentwicklung der Versorgung
  • Innovative Präventionsansätze für Menschen mit Behinderung

Ziel dieses Förderangebotes ist es, neue Versorgungsformen zu fördern, die insbesondere eine Weiterentwicklung der sektorenübergreifenden Versorgung zum Ziel haben. Dies können Modelle sein, die eine Überwindung der Sektorentrennung bezwecken. Es kann sich aber auch um Modelle handeln, die innersektorale Schnittstellen optimieren wollen.

Falls klinische Studien ein Bestandteil eines Projektes sind, kann das ZKS Köln Sie zu diesen klinischen Studien gerne beraten und unterstützen. Bitte wenden Sie sich direkt an: projektplanungSpamProtectionzks-koeln.de

Versorgungsforschung

Förderbekanntmachung Versorgungsforschung zum themenoffenen Bereich

https://innovationsfonds.g-ba.de/foerderbekanntmachungen/foerderbekanntmachung-versorgungsforschung-zum-themenoffenen-bereich.26

Veröffentlicht am 12.12.2020 | Einreichungsfrist 31.03.2020 12:00

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind.

Ziel dieses Förderangebotes ist es, Projekte im Bereich der Versorgungsforschung zu fördern, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Weiterentwicklung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind und ein hohes Verwertungspotenzial für die Versorgungspraxis erkennen lassen. Die Forschungsprojekte sollen Erkenntnisse liefern, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss in seine Richtlinien zur Gestaltung der Versorgung übernommen werden können oder dem Gesetzgeber als Grundlage für strukturelle Veränderungen des gesetzlichen Rahmens dienen können.

Falls klinische Studien ein Bestandteil eines Projektes sind, kann das ZKS Köln Sie zu diesen klinischen Studien gerne beraten und unterstützen. Bitte wenden Sie sich direkt an: projektplanungSpamProtectionzks-koeln.de

Förderbekanntmachung Versorgungsforschung zum themenspezifischen Bereich

https://innovationsfonds.g-ba.de/foerderbekanntmachungen/foerderbekanntmachung-versorgungsforschung-zum-themenspezifischen-bereich.27

Veröffentlicht am 12.12.2019 | Einreichungsfrist 31.03.2020 12:00

Es werden Forschungsprojekte gefördert, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind.

Ziel dieses Förderangebotes ist es, Projekte im Bereich der Versorgungsforschung zu fördern, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Weiterentwicklung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind und ein hohes Verwertungspotenzial für die Versorgungspraxis erkennen lassen. Die Forschungsprojekte sollen Erkenntnisse liefern, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss in seine Richtlinien zur Gestaltung der Versorgung übernommen werden können oder dem Gesetzgeber als Grundlage für strukturelle Veränderungen des gesetzlichen Rahmens dienen können.

Themenfelder:

  • Weiterentwicklung der Versorgung in wesentlichen nicht-ärztlichen Versorgungssettings
  • Möglichkeiten der Qualitätssicherung digitaler Versorgungsangebote
  • Veränderungen der Versorgungspraxis infolge digitaler Angebote
  • Perspektiven und Potenziale des Einsatzes Künstlicher Intelligenz (KI) in der Versorgung
  • Versorgungsforschung zu Leitlinien

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert klinische Studien im Rahmen eines regelmäßigen Förderangebotes. Seit dem 14. Juni 2017 fördert die DFG auch klinische Machbarkeitsstudien. Das Antragsverfahren für Machbarkeitsstudien ist einstufig.

Das Antragsverfahren für Machbarkeitsstudien ist einstufig. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Weitere Informationen:

DFG-Programm "Klinische Studien" 

 

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung

Das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Transfer von Forschungsergebnissen in den medizinischen Alltag zu beschleunigen. Als Beitrag zur Umsetzung dieses Ziels fördert das Bun­desministerium für Bildung und Forschung (BMBF) daher mit dieser Maßnahme klinische Studien und systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die durch das Schließen von Evidenzlücken eine hohe Relevanz für das Gesundheitssystem aufweisen.

Weitere Informationen:

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung 2010 (Nachdruck 2016)

BMBF: Informationen zur Gesundheitsforschung

Bekanntmachungen von Förderprogrammen und Förderrichtlinien des BMBF

 

Europäische Förderprogramme

Internationale Ausschreibungen

Vorankündigung: Bekanntmachung der EU zur Förderung der Entwicklung neuer Technologien und Verfahren der Gehirnbildgebung und -stimulation bei neurodegenerativen Erkrankungen

Das EU Joint Programme - Neurodegenerative Disease Research (JPND) wird voraussichtlich im Januar 2020 eine Bekanntmachung zur Förderung der Entwicklung neuer Technologien und Verfahren der Gehirnbildgebung und -stimulation bei neurodegenerativen Erkrankungen veröffentlichen. Es sollen transnationale Verbundforschungsprojekte gefördert werden.

Das Antragsverfahren wird zweistufig angelegt sein; die Einreichfrist der ersten Stufe wird voraussichtlich im März 2020 enden.

Weitere Informationen zur geplanten Förderbekanntmachung und den daran beteiligten Ländern finden Sie auf der JPND-Website

Falls klinische Studien ein Bestandteil eines Projektes sind, kann das ZKS Köln Sie zu diesen klinischen Studien gerne beraten und unterstützen. Bitte wenden Sie sich direkt an: projektplanungSpamProtectionzks-koeln.de

Horizont 2020 ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Als Förderprogramm zielt es darauf ab, EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen sowie gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Aktualisiertes Arbeitsprogramm EU Horizon 2020

Abgabetermine: 24.09.2019, 07.04.2020
Unterschiedliche Abgabetermine für die unterschiedlichen Calls, siehe Kapitel „Conditions for the Call - Better Health and care, economic growth and sustainable health systems“ im verlinkten Dokument

Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm "Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen" mit den Topics für das Jahr 2020 in der finalen Version vom 02. Juli 2019 veröffentlicht.

Für 2020 sind 18 Research and Innovation Actions (RIAs) enthalten, von denen vier zweistufig aufgeschrieben sind. Die Einreichfrist für den Kurzantrag der zweistufigen Ausschreibungen ist bereits am 24. September 2019. Weiterhin enthält das Programm elf Coordination and Support Actions (CSAs) und drei Beschaffungs-Ausschreibungen, zwei davon zur vorkommerziellen Beschaffung (Pre-Commercial Procurement - PCP) und eine zur Beschaffung innovativer Lösungen (Public Procurement for Innovation - PPI). Das Budget für diese Ausschreibungen beträgt 645 Mio. Euro.

Infos zum EU Förderprogramm Horizon 2020 finden Sie unter https://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en.

Innovative Medicines Initiative

Innovative Medicines Initiative (IMI) ist eine Initiative zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der pharmazeutischen Forschungseinrichtungen in der Europäischen Union.

IMI ist ein Public-Private-Partnership der Europäischen Kommission und der EFPIA, der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (deutsch: Europäische Vereinigung von pharmazeutischen Industrien und Verbänden). IMI ist Teil des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (FRP).

Weitere Informationen:

IMI-Webseite