zum Inhalt springen

Förderung klinischer Studien

Aktuelle Ausschreibungen

Nationale Ausschreibungen

Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen für die Stärkung der Pflegeforschung

An ausgewählten Hochschulstandorten sollen Entwicklung und Ausbau von Forschungskapazitäten in den Fachdisziplinen der Pflegeforschung unterstützt werden.

Das Förderangebot beinhaltet zwei eigenständige Module:

Die Anreizsetzung für die Einrichtung von Professuren (Modul 1) und die Förderung von Projekten des wissenschaftlichen Nachwuchses (Modul 2) in der Pflegeforschung. Dabei erfolgt die Unterstützung durch das BMBF in beiden Modulen über die Förderung konkreter Forschungsprojekte.

Modul 1: Anreizsetzung für neu einzurichtende Professuren in der Pflegewissenschaft

Dieses Förderangebot richtet sich an Hochschulen, die an einer medizinischen, gesundheitswissenschaftlichen oder soziologisch/psychologisch orientierten Fakultät einen Lehrstuhl oder eine selbstständige Abteilung für Pflegewissenschaft neu einrichten möchten. Gefördert werden für begrenzte Zeit zusätzliche Personalstellen zur Unterstützung der Forschung an einem neu eingerichteten Lehrstuhl bzw. an einer neu eingerichteten selbstständigen Abteilung.

Die Förderung des Forschungsprojekts ist in der Regel für einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren in zwei Förderphasen von jeweils drei Jahren möglich.

Die antragstellende Hochschule muss die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:

  • Die Einrichtung eines neuen Lehrstuhls oder einer neuen selbstständigen Abteilung für Pflegewissenschaft muss beabsichtigt sein. Der Beschluss zur Einrichtung eines neuen Lehrstuhls oder einer neuen selbstständigen Abteilung für Pflegeforschung soll nicht länger als ein Jahr vor der Bekanntmachung der Förderrichtlinie erfolgt sein. Die Hochschule muss ihre Bereitschaft erklären, die Stelle der Professorin bzw. des Professors und eine angemessene Grundausstattung der neuen Struktur von Beginn an selbst zu finanzieren.
  • Die Nachhaltigkeit der Maßnahme, d. h. die Weiterfinanzierung durch die Fakultät nach Ablauf der Bundesförderung, muss sichergestellt sein. Dabei muss die Hochschule zusätzlich zur Weiterführung der Professur mindestens die Hälfte der geförderten Personalstellen nach Auslaufen der Bundesförderung für mindestens sechs Jahre übernehmen. Die Fortführung durch die Fakultät beinhaltet auch eine angemessene sächliche Ausstattung.

Modul 2: Förderung von Projekten des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Pflegewissenschaft

An Hochschulen mit bereits bestehenden Instituten oder Abteilungen für Pflegewissenschaft werden Forschungsprojekte gefördert, die von Nachwuchswissenschaftlerinnen oder Nachwuchswissenschaftlern konzipiert und durchgeführt werden. Die Themen der Forschungsprojekte müssen eine hohe Relevanz für die pflegerische Versorgung und einen fundierten Forschungsbezug haben. Sie sollen dem forschungsorientierten Nachwuchs ermöglichen, eigene Forschungsprofile zu entwickeln, selbstständig zu arbeiten und sich dadurch für eine wissenschaftliche Laufbahn in der Pflegeforschung zu qualifizieren.

Die Förderung des Forschungsprojekts ist in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren möglich.

Die antragstellende Hochschule muss die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:

  • Die antragstellende Hochschule muss als Mindestanforderung einen Lehrstuhl für Pflegewissenschaften, eine Abteilung für Pflegewissenschaften oder einen pflegewissenschaftlichen Schwerpunkt mit nachzuweisender wissenschaftlicher Expertise im Bereich der Pflegeforschung vorweisen.
  • Die Auswahl der Nachwuchswissenschaftlerin bzw. des Nachwuchswissenschaftlers für die Leitung des Forschungsprojekts erfolgt durch die Lehrstuhlinhaberin bzw. den Lehrstuhlinhaber oder die Abteilungsleitung. Die einschlägige Qualifizierung (mindestens Promotion) der Projektleitung ist u. a. durch entsprechende Publikationen zu dokumentieren. Eine Altersgrenze für den wissenschaftlichen Nachwuchs besteht nicht. Der Abschluss der Promotion sollte bei Antragseinreichung nicht länger als etwa sechs Jahre zurückliegen. Zeiten der Kindererziehung innerhalb der Frist werden mit pauschal zwei Jahren pro Kind unter zwölf Jahren angerechnet.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Modul 1: Anreizsetzung für neu einzurichtende Professuren in der Pflegeforschung

  • In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 18. Dezember 2019 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen, welche die Erfüllung der standortbezogenen Kriterien darlegen (Teil A: Standortbezogene Kriterien). Nach Auswahl oder gegebenenfalls Berufung der Inhaberin bzw. des Inhabers der neuen Professur ist eine vollständige Projektskizze vorzulegen, in der das konkrete Forschungsprofil der Professur dargelegt ist (Teil B: Projektbezogene Kriterien).

Modul 2: Förderung von Projekten des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Pflegewissenschaft

  • In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 18. Dezember 2019 12.00 Uhr zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. Mit Blick auf das internationale Begutachtungsverfahren wird die Einreichung der Projektskizzen in englischer Sprache empfohlen.

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasserinnen und Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen unter Angabe eines Termins (bei Modul 1: nach vollständiger Vorlage der Teile A und B) aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag (Vorhabenbeschreibung und Formantrag) vorzulegen. Bei Vorlage des förmlichen Antrags muss bei ­Modul 1 das Berufungsverfahren der neuen Professur für Pflegewissenschaft abgeschlossen sein. Bei Modul 2 muss die Einstellung der Projektleitung vorbereitet sein.

 

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert klinische Studien im Rahmen eines regelmäßigen Förderangebotes. Seit dem 14. Juni 2017 fördert die DFG auch klinische Machbarkeitsstudien. Das Antragsverfahren für Machbarkeitsstudien ist einstufig.

Das Antragsverfahren für Machbarkeitsstudien ist einstufig. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Weitere Informationen:

DFG-Programm "Klinische Studien" 

 

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung

Das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Transfer von Forschungsergebnissen in den medizinischen Alltag zu beschleunigen. Als Beitrag zur Umsetzung dieses Ziels fördert das Bun­desministerium für Bildung und Forschung (BMBF) daher mit dieser Maßnahme klinische Studien und systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die durch das Schließen von Evidenzlücken eine hohe Relevanz für das Gesundheitssystem aufweisen.

Weitere Informationen:

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung 2010 (Nachdruck 2016)

BMBF: Informationen zur Gesundheitsforschung

Bekanntmachungen von Förderprogrammen und Förderrichtlinien des BMBF

 

Europäische Förderprogramme

Internationale Ausschreibungen

Horizont 2020 ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Als Förderprogramm zielt es darauf ab, EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen sowie gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Aktuelle Ausschreibung zum Herunterladen: 8. Health, demographic change and wellbeing.

Hier finden Sie grundlegende Informationen in deutscher Sprache. 

Innovative Medicines Initiative

Innovative Medicines Initiative (IMI) ist eine Initiative zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der pharmazeutischen Forschungseinrichtungen in der Europäischen Union.

IMI ist ein Public-Private-Partnership der Europäischen Kommission und der EFPIA, der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (deutsch: Europäische Vereinigung von pharmazeutischen Industrien und Verbänden). IMI ist Teil des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (FRP).

Weitere Informationen:

IMI-Webseite