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Pressemeldungen

Diplom-Biologin übernimmt kaufmännische Leitung

Alexandra Maier komplettiert Führung im ZKS Köln

vergrößern: Foto: Jochen Nies

Diplom-Biologin Alexandra Maier hat am 07.08.2017 die kaufmännische Leitung im Zentrum für Klinische Studien Köln (ZKS Köln) übernommen. Alexandra Maier wird gemeinsam mit Prof. Dr. Oliver Cornely, der als wissenschaftlicher Leiter fungiert, die rund 70-köpfige Spezialeinrichtung steuern. Das ZKS Köln hat das Ziel, neueste Forschungsansätze als Katalysator am Standort Köln mit spezifischen Wissenschaftsleistungen zu begleiten und zu beschleunigen.

Alexandra Maier vereint umfassende praktische Expertise aus der klinischen Forschung mit breitgefächerter Erfahrung in den Bereichen Projekt- und Personalmanagement, im klinischen Monitoring sowie im Vertrags- und Finanzwesen. Ihre Fachkenntnisse und ihre internationalen Kontakte innerhalb der klinischen Forschung will sie gezielt im ZKS Köln einbringen. An ihrer neuen Aufgabe reizt Alexandra Maier besonders die eher akademische und sehr patientenorientierte Ausrichtung der Studien, der große Gestaltungsspielraum und die Agilität mit kurzen Entscheidungswegen innerhalb des ZKS.

In ihrer Rolle  möchte sie für eine solide finanzielle Basis des ZKS sorgen und durch ihre Expertise im Management von klinischen Prüfungen das bestehende Team tatkräftig darin unterstützen, die bereits existierenden hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards kontinuierlich weiter zu entwickeln.

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Zum Tag der klinischen Forschung am 20. Mai

Forschung für Menschen am Menschen

Foto: Uniklinik Köln

548 interventionelle klinische Studien mit insgesamt 3.797 eingeschlossenen Patienten zählte die Uniklinik Köln im Jahr 2016. Daten und Erkenntnisse die helfen, innovative Ideen für die Bekämpfung von Krankheiten schneller zum Patienten zu bringen. Anwendungen, die vielen Patienten konkret zu mehr Lebensqualität und Gesundung verhelfen. 

„Das Zentrum für Klinische Studien übernimmt dabei als Forschungspartner klar definierte Wissenschaftsleistungen bei der Planung, Durchführung und Publikation klinischer Studien und fungiert als Bindeglied zwischen Uniklinik und Universität“, so Prof. Dr. Oliver Cornely, Wissenschaftlicher Leiter des ZKS Köln. Über die enge Kooperation mit den Naturwissenschaften und die Koordination wissenschaftlicher Vernetzung sollen vielversprechende Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung schnellstmöglich in die klinische Praxis transferiert werden. 

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MODIFY I/II: Neuer Wirkstoff gegen häufige Krankenhausinfektion

ZKS Köln an Neuzulassung von Bezlotoxumab beteiligt

Köln, 10. Februar 2017 - Unter Mitarbeit von Infektionsforschern der Universitätsklinik Köln (CECAD, Klinik I für Innere Medizin und ZKS Köln) hat die Europäische Kommission am 20.01.2017 den Wirkstoff Bezlotoxumab (ZINPLAVA®) zur Prävention der Rekurrenz einer CDI bei Erwachsenen mit hohem Risiko für das Wiederauftreten von CDI zugelassen.

Die neue Substanz Bezlotoxumab (Handelsname Zinplava) ist ein selektiver, vollständig humaner monoklonaler Antikörper und eröffnet eine Behandlungsoption mit hohem Erfolgspotenzial und geringen Nebenwirkungen. Die Clostridium difficile-Infektion (CDI) ist eine schwere Erkrankung, die durch eine Infektion der inneren Dickdarmwand mit Bakterien verursacht wird und besonders bei schwer kranken und alten Patienten Durchfallerkrankungen verursacht. Dies führt zu enormen Kosten für das Gesundheitssystem. Allein in den USA wurden im Jahr 2011 schätzungsweise 40 Milliarden US Dollar für die Behandlung von CDI ausgegeben.

An der Kölner Uniklinik waren das Cologne Cluster of Excellence - Cellular Stress Responses in Aging-associated Diseases (CECAD), die Klinik I für Innere Medizin und das Zentrum für Klinische Studien Köln (ZKS Köln) beteiligt.

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FungiResearch: Forschungsplattform für klinische Antimykotika-Entwicklung gegründet

Köln, Februar 2017 - Invasive Pilzinfektionen sind vergleichbar selten, enden aber bei immungeschwächten und schwerstkranken Patienten oft tödlich. Die Entwicklung und Zulassung von geeigneten Pilzmitteln, sogenannten Antimykotika, stellt Forscher vor eine besondere Herausforderung. Um die Behandlung betroffener Patienten in diesem hochspezialisierten Bereich zu beschleunigen, haben sich sechs Forschungs- und Behandlungszentren zusammengetan, um vernetzt und übergreifend Antimykotika zu entwickeln und beschleunigt in die Anwendung zu bringen. Zu den Gründungszentren gehören neben dem Uniklinikum Köln (Initiator: Prof. Dr. Oliver A. Cornely) die Universitätsklinika Aachen, Erlangen, München LMU, Würzburg sowie das Klinikum München-Neuperlach.

Für die meisten Pilze gibt es keine Standardbehandlungen. Infektionen durch Schimmelpilze können bei Aspergillose Organe wie Nasennebenhöhlen, Leber und Lunge, bei Mukormykose auch Augen und Hirn befallen. Therapieoptionen existieren sehr eingeschränkt. Das besondere Problem: Invasive Pilzerkrankungen sind selten und daher schwer zu untersuchen. Es gibt vergleichsweise wenig Patienten (1:10.000), die jedoch schnellstens behandelt werden müssen. Eine rasche Zulassung ist notwendig, um Patienten außerhalb von klinischen Studien neue wirksame Medikamente zugänglich machen zu können. Und: Es wird zukünftig immer mehr immunsupprimierte Patienten – beispielsweise Krebspatienten nach einer Chemotherapie – geben, für die ohne schnelle Behandlung jede Hilfe zu spät kommt.

An der Kölner Uniklinik sind die Klinik I für Innere Medizin, das Zentrum für Pharmakologie und das Zentrum für Klinische Studien Köln (ZKS Köln) beteiligt. Der Infektiologe Prof. Dr. med. Oliver Cornely, Leiter des Zentrums für Klinische Studien Köln (ZKS Köln), ist Initiator und Gründungsmitglied von FungiResearch: „Wir wollen mit unserem kontinuierlich wachsenden Netzwerk spezialisierter Forscherinnen und Forscher den Weg für neue Therapien zu extrem seltenen Pilzinfektionen ebnen. Durch Austausch, Vernetzung und über gemeinsame Studienprojekte beschleunigen wir nicht nur akademische klinische Forschung, sondern sind auch ein hoch interessanter Forschungspartner für Unternehmen weltweit, die Orphan Drugs im Bereich Pilzinfektionen entwickeln und in die Anwendung bringen wollen.“

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