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Förderung klinischer Studien

Neue Webseite zur EU Forschungsförderung und den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Neue Webseite zur EU Forschungsförderung  und den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die Europäische Kommission hat eine Webseite mit allen wichtigen Informationen zur Corona-Pandemie im Zusammenhang mit EU-Förderprojekten erstellt.

https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/covid-19

Darauf finden sich Informationen zu verschobenen Deadlines, Verlinkungen zu FAQs sowie ein Überblick über die Aktivitäten der Mitgliedstaaten in Bezug auf den Covid-19-Ausbruch. In ihren FAQ zu Horizont 2020 (https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/support/faq;type=1;programme=H2020;keyword=COVID-19%20outbreak) hat die Europäische Kommission Flexibilität bei der Bewertung der Zuwendungsfähigkeit von Kosten zugesichert. Dies betrifft zum Beispiel das Verschieben von Arbeitspaketen oder die Übernahme von Kosten für Telearbeit.

Das ZKS Köln kann Sie zu klinischen Studien gerne beraten und unterstützen. Bitte wenden Sie sich direkt an: projektplanungSpamProtectionzks-koeln.de

Nationale Ausschreibungen

Richtlinie zur Förderung von multinationaler und translationaler Forschung zu zerebrovaskulären Erkrankungen, einschließlich Mikroangiopathien und Fehlfunktionen der Hirnschranken

vom 20.01.2022 - Abgabetermin: 08.03.2022

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/14175.php

Das BMBF fördert innerhalb des ERA Netzes  „Netzwerk Europäischer Forschungsförderung für Neurowissenschaften“ (NEURON) multinationale Forschungsprojekte, die einen Beitrag zur grundlegenden translationalen Erforschung von zerebrovaskulären Erkrankungen, zur Verbesserung von deren Prävention und Diagnose sowie zur Entwicklung von innovativen Therapien und Rehabilitationsverfahren leisten. Dazu können wichtige Fragestellungen zum Thema Schlaganfall untersucht werden, aber auch zu anderen zerebrovaskulären Erkrankungen, wie zum Beispiel zu Mikroangiopathien und zu Fehlfunktionen der Hirnschranken.

Im Rahmen dieser gemeinsamen Förderbekanntmachung wird eine begrenzte Anzahl multinationaler Forschungsprojekte gefördert, die einen Beitrag zur grundlegenden translationalen Erforschung von zerebrovaskulären Erkrankungen, zur Verbesserung von deren Prävention und Diagnose sowie zur Entwicklung von innovativen Therapien und Rehabilitationsverfahren leisten. Dazu können wichtige Fragestellungen zum Thema Schlaganfall untersucht werden, aber auch zu anderen zerebrovaskulären Erkrankungen, wie zum Beispiel zu Mikroangiopathien und zu Fehlfunktionen der Hirnschranken.

Gefördert werden präklinische und klinische Forschungsansätze, die sich mit der Pathophysiologie und therapeutischen Entwicklungen bei Schlaganfall oder anderen zerebrovaskulären Erkrankungen befassen. Forschungsfragen zur Rolle von Mikroangiopathien und/oder Fehlfunktionen der Hirnschranken sind erwünscht. Im Rahmen dieser Förderrichtlinie kann ein breites Spektrum an Aspekten erforscht werden, die bei zerebrovaskulären Erkrankungen eine Rolle spielen, zum Beispiel die zugrundeliegenden genetischen, epigenetischen, molekularen und neuroinflammatorischen Mechanismen. Ziel der geförderten Projekte kann auch die Entwicklung präventiver, diagnostischer oder therapeutischer Ansätze, einschließlich pharmakologischer Studien (zum Beispiel zur Identifizierung pharmakologischer Targets) und neuer, auf den Pathomechanismen basierender Technologien sein. Die Forschungsprojekte können Forschungsansätze bis hin zu klinischen Studien (bis zu Phase 2, „proof-of-concept“) umfassen.

Die Vorhaben sollen mindestens eines der folgenden Forschungsgebiete abdecken:

– grundlagenorientierte Forschungsansätze zu Ätiologie, Pathogenese, Krankheitsverlauf, Therapie und Prävention von zerebrovaskulären Erkrankungen, einschließlich der Rolle von Mikroangiopathien und Fehlfunktionen der Hirnschranken bei zerebrovaskulären Erkrankungen. Diese können die Entwicklung innovativer oder gemeinsam verwendeter Ressourcen und Technologien inklusive computergestützter und statistischer Anwendungen beinhalten;

– klinische Forschungsansätze zur Entwicklung neuer Verfahren und Strategien für Prävention (inklusive sekundärer Prävention), Diagnose, Patientenstratifikation, Therapie und/oder Rehabilitation bei zerebrovaskulären Erkrankungen.

Multimodale und multizentrische klinische Studien sind ausdrücklich erwünscht. Die Etablierung von großen Patienten-Kohorten ist nicht förderfähig; hingegen werden der Gebrauch von bereits bestehenden Kohorten oder Biobanken und die Ausschöpfung bereits bestehender Datenbanken begrüßt.

Von der Förderung ausgenommen sind folgende Forschungsbereiche:

– Vorhaben zu neurodegenerativen Erkrankungen, die von der EU „Joint Programming Initiative – Neurodegenerative Disease Research“ JPND abgedeckt werden. Dies betrifft Forschung zu Alzheimer und anderen neurodegenerativen Demenzen, Morbus Parkinson und Parkinson-bedingten Störungen, Prionenerkrankungen, Motoneuronenerkrankungen, Chorea Huntington, Spinozerebelläre Ataxie und Spinale Muskelatrophie;

– Vorhaben, die hauptsächlich kardiovaskuläre oder metabolische Ursachen oder hauptsächlich Begleiterkrankungen von zerebrovaskulären Erkrankungen untersuchen (wie zum Beispiel Diabetes, Übergewicht, Covid 19/Long-Covid).

Es werden nur Forschungsvorhaben im Rahmen multinationaler Forschungsverbünde gefördert. Eine gemeinschaftliche Bewerbung aller Verbundmitglieder wird vorausgesetzt.

Zur Bearbeitung der geplanten Projekte müssen mindestens drei einschlägig qualifizierte Forschungsgruppen in einem Verbund kooperieren. Dabei sind Nachwuchsforschende als Verbundpartner ausdrücklich erwünscht und deren Beteiligung wird bei der Begutachtung berücksichtigt. Mindestens drei Forschungsgruppen in einem Verbund müssen bei den Förderorganisationen antragsberechtigt sein. Zudem müssen diese drei Gruppen aus drei unterschiedlichen Ländern stammen. Von den Partnern eines Verbunds ist ein Koordinator zu benennen.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

DLR Projektträger

− Bereich Gesundheit −

Heinrich-Konen-Straße 1

53227 Bonn

Ansprechperson ist Frau Dr. Christina Müller

E-Mail: Chr.Mueller@dlr.de

Telefon: +49 228 3821-2182

Internet: www.gesundheitsforschung-bmbf.de

Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

Das Förderverfahren ist dreistufig angelegt. Zuerst wird ein zweistufiges internationales Begutachtungsverfahren durchgeführt. Die deutschen Projektpartner der ausgewählten transnationalen Konsortien werden dann in einer dritten Stufe zum Einreichen förmlicher Förderanträge aufgefordert.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem gemeinsamen „Joint Call Secretariat“, das beim Agence nationale de la recherche (ANR), Frankreich angesiedelt ist,

bis spätestens 8. März 2022, 14.00 Uhr MEZ

zunächst Kurzskizzen (pre-proposals) in elektronischer Form vorzulegen.

Eine ausführliche Projektskizze (full proposal) ist nur nach Aufforderung der Verbundkoordination auf elektronischem Wege bis zum

28. Juni 2022, 14.00 Uhr MESZ

einzureichen (2. Verfahrensstufe).

In der dritten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Kurzskizzen (pre-proposal) und ausführlichen Projektskizzen (full proposal) unter Angabe eines Termins aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.

 

Den vollständigen Text der Ausschreibung finden Sie hier:

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/14175.php

 

Die hier aufgeführten Informationen sind gekürzt. Ausführliche Informationen finden Sie unter der oben angegebenen Internetadresse.

Das ZKS Köln kann Sie zu klinischen Studien gerne beraten und unterstützen. Bitte wenden Sie sich direkt an: projektplanungSpamProtectionzks-koeln.de

Richtlinie zur Förderung von multidisziplinären transnationalen Forschungsprojekten zur Prävention in der Personalisierten Medizin innerhalb des ERA Netzes „ERA PerMed“

vom 14.01.2022 - Abgabetermin 17.02.2022

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/14091.php

Das BMBF fördert innerhalb der innerhalb des ERA Netzes „European Partnership for Personalised Medicine – EP PerMed“ (ERA PerMed) translationale Forschungsprojekte zur Personalisierten Medizin (PM). Diese sollen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von präklinischer oder klinischer Forschung mit Forschung zu Daten und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie mit Forschung zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten (ELSA) oder Gesundheitsökonomie/Implementierung kombinieren.

ERA PerMed folgt der Definition der strategischen Forschungs- und Innovations-Agenda (SRIA) des EU-Projekts PerMed (www.PerMed2020.eu), die von der Beratungsgruppe des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 übernommen wurde:

„Personalisierte Medizin bezieht sich auf ein medizinisches Modell, das die Charakterisierung des individuellen Phänotyps und Genotyps (z. B. molekulare Informationen, medizinische Bildgebung und Lebensstildaten) einsetzt, um spezifisch für jeden Menschen und zur richtigen Zeit maßgeschneiderte Behandlungsstrategien anzubieten und/oder die Prädisposition für Erkrankungen festzustellen und/oder zielgerichtet und rechtzeitig Präventionsansätze bereitzustellen.“

Für die vorliegende Fördermaßnahme wurde von den beteiligten Förderorganisationen ein gemeinsamer englischsprachiger Bekanntmachungstext herausgegeben, der unter www.erapermed.eu eingesehen werden kann. Er bildet die inhaltliche Grundlage der vorliegenden Bekanntmachung. Es wird dringend empfohlen, den englischsprachigen Bekanntmachungstext im Sinne einer zielführenden internationalen Konzeption von Anträgen für Forschungskooperationen zu beachten.

Der Zuwendungszweck besteht in der Unterstützung translationaler und transnationaler Forschungsprojekte zur PM. Diese sollen zum einen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von präklinischer oder klinischer Forschung mit Forschung zu Daten und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie mit Forschung zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten (ELSA) oder Gesundheitsökonomie/Implementierung kombinieren. Zum anderen sollen sie die Zusammenarbeit zwischen Universitäten bzw. öffentlichen Forschungseinrichtungen, klinischer Forschung (z. B. Kliniken oder anderen Akteuren im Bereich des Gesundheitssystems), Industrie (insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen) sowie Entscheidungsträgern, regulatorischen oder HTA-Behörden und Patientenorganisationen stärken.

Übergeordnetes Ziel dieser Bekanntmachung ist die Entwicklung maßgeschneiderter Strategien zur Prävention von Krankheiten und Vermeidung ihres Fortschreitens auf drei verschiedenen Ebenen:

i) Präventive Maßnahmen zur Senkung der Inzidenzrate (Primärprävention),

ii) Früherkennung zur Steigerung der Wirksamkeit einer präventiven Therapie, gegebenenfalls bereits vor dem Einsetzen von Symptomen (Sekundärprävention) und

iii) Interventionen, die das Wiederauftreten einer Krankheit verhindern oder die Versorgung und Lebensqualität der Patienten verbessern (Tertiärprävention). Forschung zur Vermeidung einer Überbehandlung oder Übermedikation in personalisierten Ansätzen der primären, sekundären und tertiären Prävention ist optional und könnte als Teilprojekt in Forschungsvorhaben integriert werden.

Forschungsprojekte, die im Rahmen dieser Bekanntmachung eingereicht werden, müssen präklinische oder klinische Forschung mit Forschung zu Daten und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie mit Forschung zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten (ELSA) oder Gesundheitsökonomie/Implementierung kombinieren.

Die gemeinsame transnationale Förderrichtlinie beinhaltet drei verschiedene Forschungsfelder, die jeweils zwei Module beinhalten.

Förderfähig durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen dieser Förderrichtlinie sind nur die Module 1A, 1B und 3B.

Forschungsfeld 1: Translation von Ergebnissen der Grundlagenforschung in die klinische Forschung und darüber hinaus

– Modul 1A: Präklinische Forschung;

– Modul 1B: Klinische Forschung.

Forschungsfeld 2: Daten und IKT

– Modul 2A: Technologische Voraussetzungen;

– Modul 2B: Hin zu einer Anwendung in der Gesundheitsversorgung.

Forschungsfeld 3: Forschung für eine verantwortungsvolle und effektive Implementierung im Gesundheitswesen

– Modul 3A: Gesundheitsökonomische Forschung und Implementierung;

– Modul 3B: Ethische, rechtliche und soziale Aspekte.

Jedes transnationale Projekt muss mindestens ein Modul aus jedem Forschungsfeld adressieren.

Die Module 2A, 2B und 3A können nur durch Partner im transnationalen Konsortium bearbeitet werden, die keine Förderung durch das BMBF beantragen.

Im Folgenden werden nur die Module 1A und 1B weiter (gekürzt) ausgeführt. Eine vollständige Beschreibung der Forschungsfelder und der Module finden Sie auf der Internetseite der Ausschreibung https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/14091.php

Modul 1A: Präklinische Forschung

– Charakterisierung der Rolle von Biomarkern in der prädiktiven Medizin;

– Entwicklung und Implementierung von präklinischen prädiktiven Hochdurchsatz-Modellen;

– Klassifizierung von Krankheiten (molekulare Ebene, Bildgebung etc.) für die erfolgreiche klinische Anwendung von PM.

Modul 1B: Klinische Forschung

– Verbesserung, Validierung und Kombination von Analyseinstrumenten und -methoden;

– Risikobewertung für personalisiertes Screening;

– Pilotstudien zur Pharmakokinetik und Pharmakodynamik zur Vorbereitung klinischer Studien;

– Entwicklung und Bewertung von Konzepten für innovatives Design klinischer Studien, die für PM-Ansätze der Prävention besonders geeignet sind;

– Forschung zu komplexen Interventionen oder zu Methoden zur Evaluation komplexer Interventionen für eine personalisierte Prävention;

– Entwicklung neuer Konzepte und Stratifikationsstrategien in explorativen klinischen Studien (weitere Erläuterungen zu möglichen Studientypen siehe nächster Abschnitt);

– Forschung zu maßgeschneiderter Prävention für Patienten mit Co-/Multimorbiditäten.

Es können nur explorative klinische Studien gefördert werden, die eine geringe Zahl an Patienten bzw. Probanden einschließen und die auf den Nachweis der Machbarkeit einer frühen Diagnose und/oder Stratifizierung von Patienten für zugelassene Arzneimittel abzielen. Diese Studien sollten so konzipiert sein, dass eine spätere Skalierbarkeit möglich ist, auch wenn Studien in größerem Umfang im Rahmen der vorliegenden Bekanntmachung nicht gefördert werden können.

Folgende Studienarten sind möglich:

– Pilotstudien,

– Machbarkeitsstudien.

Projektskizzen, die explorative klinische Studien beinhalten, müssen in der Phase der ausführlichen Projektskizzen ein eigenes Formblatt für „Explorative klinische Studien“ ausfüllen. Das Muster ist auf der Internetseite von ERA PerMed erhältlich (www.erapermed.eu).

Klinische Studien, die eine größere Zahl an Patienten einschließen, z. B. zum Wirksamkeitsnachweis neuer Arzneimittel, sind nicht Gegenstand der Förderung.

Die folgenden Studientypen sind im Rahmen dieser Bekanntmachung nicht förderfähig:

– Studien an Kohorten von Bürgern und Patienten, die ausschließlich auf Daten zum Gesundheitsverhalten basieren;

– Langzeitverhaltensstudien (länger als drei Jahre);

– Studien, die darauf abzielen, die Gesundheitsversorgung der Gesamtbevölkerung zu verbessern und zu verallgemeinerbarem Wissen beizutragen; einschließlich Studien zur Erhaltung/Verbesserung der Gesundheit bei Gesunden, die ausschließlich auf Informationen zum Lebensstil basieren;

– Studien, die nicht von einem multidisziplinären Konsortium mit Expertise in allen drei Forschungsbereichen und den jeweils gewählten Modulen durchgeführt werden.

In die Verbünde müssen alle zur Bearbeitung erforderlichen Partner aus Wissenschaft und Praxis einbezogen werden. Es werden nur Forschungsvorhaben im Rahmen transnationaler Forschungsverbünde gefördert. Eine gemeinschaftliche Bewerbung aller Verbundmitglieder wird vorausgesetzt. Von den Partnern eines Verbunds ist ein Koordinator zu benennen.

Jeder transnationale Verbund muss mindestens drei Partner beinhalten, die bei einer den an der Ausschreibung genannten Förderorganisationen antragsberechtigt sind und die aus mindestens drei verschiedenen Ländern stammen. Alle drei Institutionen müssen rechtlich voneinander unabhängig sein. Mindestens zwei Partner in jedem Verbund müssen aus zwei verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten oder assoziierten Ländern stammen. Der Koordinator muss in jedem Fall bei einer der Förderorganisationen antragsberechtigt sein. Die maximale Anzahl der Partner pro Verbund ist sechs.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

DLR Projektträger

– Bereich Gesundheit –

Heinrich-Konen-Straße 1

53227 Bonn

Ansprechperson(en) für deutsche Antragstellende sind:

Frau Dr. Katja Kuhlmann

Frau Dr. Alexandra Becker

Telefon: +49 228 3821-2211

E-Mail: permed@dlr.de

Internet: www.gesundheitsforschung-bmbf.de

Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

Das Förderverfahren ist dreistufig angelegt. Zuerst wird ein zweistufiges internationales Begutachtungsverfahren durchgeführt. Die deutschen Projektpartner der ausgewählten transnationalen Konsortien werden dann in einer dritten Stufe zum Einreichen förmlicher Förderanträge aufgefordert. Sowohl für die Projektskizzen (pre-proposals) als auch für die ausführlichen Projektbeschreibungen (full proposals) ist ein einziges gemeinsames Dokument von den Projektpartnern eines transnationalen Konsortiums zu erstellen.

In der ersten Verfahrensstufe (von drei Stufen) sind dem ERA PerMed Joint Call Secretariat, das gemeinschaftlich beim Spanischen Nationalen Institut für Gesundheit Carlos III (ISCIII) und bei der Nationalen Forschungsagentur Frankreichs (ANR) angesiedelt ist,

bis spätestens 17. Februar 2022, 17.00 Uhr MEZ

zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

Eine ausführliche Projektbeschreibung (full proposal) ist nur nach Aufforderung durch das ERA PerMed Joint Call Secretariat von dem vorgesehenen Verbundkoordinator auf elektronischem Wege bis zum

14. Juni 2022, 17.00 Uhr MESZ

einzureichen (2. Verfahrensstufe).

In der dritten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen und ausführlichen Projektbeschreibungen unter Angabe eines Termins aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.

Den vollständigen Text der Ausschreibung finden Sie hier:

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/14091.php

 

Die hier aufgeführten Informationen sind gekürzt. Ausführliche Informationen finden Sie unter der oben angegebenen Internetadresse.

Das ZKS Köln kann Sie zu klinischen Studien gerne beraten und unterstützen. Bitte wenden Sie sich direkt an: projektplanungSpamProtectionzks-koeln.de

 

Richtlinie zur Förderung von transnationalen Forschungsprojekten innerhalb der Joint Programming Initiative „JPIAMR“ zur Antimikrobiellen Resistenz (AMR)

 

vom 11.01.2022 - Abgabetermin: 08.03.2022

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/14012.php

Das BMBF fördert innerhalb der Joint Programming Initiative on Antimicrobial Resistance (JPIAMR) Forschung zu Interventionen, die erheblichen Einfluss auf die Verhinderung oder Verminderung von Entstehung und Übertragung von Antibiotika- oder Fungizidresistenz haben und die Wechselwirkungen zwischen oder innerhalb der One-Health-Sektoren Mensch, Tier und Pflanze berücksichtigen.

Es werden nur Forschungsvorhaben im Rahmen transnationaler Forschungsverbünde gefördert, die aus mindestens drei antragsberechtigten Gruppen aus drei unterschiedlichen Ländern bestehen.

Transnationale kooperative Forschungsanträge müssen zumindest eines der folgenden Ziele verfolgen: Verbesserung der Behandlung von bakteriellen oder durch Pilze verursachten Infektionen (einschließlich Koinfektionen) und/oder Prävention des Entstehens oder der Ausbreitung von Resistenzen in Mensch, Tier oder Pflanzen durch die Verbesserung der Wirksamkeit, Spezifität, Anwendung, Kombination und/oder Adaptation von Wirkstoffen oder Pflanzenschutzmitteln.

Anträge sollen sich auf lizensierte Antibiotika oder Fungizide beziehen oder auf Wirkstoffe in präklinischer oder früher klinischer Entwicklung und folgende Themen beinhalten:

– Verbesserung von Wirksamkeit und/oder Spezifität von Therapeutika bzw. Pflanzenschutzmitteln durch chemische Modifizierung (einschließlich Optimierung von Leitstrukturen);

– Repurposing von Therapeutika/Pflanzenschutzmitteln;

– Optimierung von Wirkstoffkombinationen in Therapeutika oder Pflanzenschutzmitteln, auch durch Zusatztherapien, einschließlich therapeutischer Impfung;

– Design und Implementierung neuer Strategien einschließlich Optimierung der Dosierung für bessere Anwendbarkeit, Wirksamkeit und Einsatz von einzelnen Wirkstoffen oder Kombinationen von Antibiotika oder Fungiziden;

– Design und Implementierung von innovativen Werkzeugen, einschließlich neuer chemischer Verfahren oder Materialien für bessere Anwendbarkeit, Wirksamkeit und Einsatz von einzelnen Wirkstoffen oder Kombinationen von Antibiotika oder Fungiziden.

Anträge können die Entwicklung neuer mathematischer Modelle, Optimierung von Kombinationen und/oder Bedingungen für den klinischen oder landwirtschaftlichen Gebrauch, Behandlungsprotokolle für Kombinationstherapie, personalisierte Medizin, PK/PD-Analysen sowie begleitende Diagnostik beinhalten. Die neu entwickelten Strategien sollen kommensale Organismen und/oder die Umwelt geringstmöglich beeinflussen.

Die experimentellen Ansätze können in silico-, in vitro-, in vivo-Untersuchungen umfassen und präklinische oder klinische Studien in Mensch und Tier und pflanzliche Studien, auch Feldstudien, einschließen.

Nicht gefördert werden:

– Anträge zu antiviralen oder antiparasitischen Wirkstoffen;

– Forschung zu oder Suche nach neuen Wirkstoffen, neuen Impfstoffen und neuen Wirkorten;

– Anträge zur Entwicklung neuer Diagnostika oder therapiebegleitender Diagnostik als alleiniger Fragestellung.

In die Verbünde müssen alle zur Bearbeitung erforderlichen Partner aus Wissenschaft und Praxis einbezogen werden. Es werden nur Forschungsvorhaben im Rahmen transnationaler Forschungsverbünde gefördert. Eine gemeinschaftliche Bewerbung aller Verbundmitglieder wird vorausgesetzt. Von den Partnern eines Verbunds ist ein Koordinator zu benennen.

Zur Bearbeitung der geplanten Projekte sollen mindestens drei einschlägig qualifizierte Forschungsgruppen in einem Verbund kooperieren. Diese drei Gruppen müssen bei den in der Ausschreibung genannten Förderorganisationen antragsberechtigt sein und zwei müssen aus EU-Mitgliedsländern oder assoziierten Staaten kommen. Zudem müssen diese drei Gruppen aus drei unterschiedlichen Ländern stammen. Ein Verbund darf maximal aus sechs Forschungsgruppen bestehen, einschließlich der nicht geförderten Partner.

Sowohl zur Projektskizze (pre-proposal) wie auch zur ausführlichen Projektbeschreibung (full proposal) müssen alle Projektpartner einschließlich der nicht geförderten eine Interessensbekundung (letter of intent) abgeben. Fehlende Interessensbekundungen führen zum Ausschluss der Projektskizzen.

Für das geplante Projekt muss ein Koordinator benannt werden, der den Verbund nach außen hin repräsentiert und für das interne Verbundmanagement verantwortlich ist.

Verbundprojekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren mit höchstens 300.000 Euro bei einem bzw. 500.000 Euro bei zwei deutschen Partnern pro Konsortium (inklusive gegebenenfalls Projektpauschale oder Overheads) gefördert werden.

Das Förderverfahren ist dreistufig angelegt. Sowohl für die Projektskizzen (pre-proposals) als auch für die ausführlichen Projektbeschreibungen (full proposals) ist ein einziges gemeinsames Dokument von den Projektpartnern eines transnationalen Konsortiums zu erstellen.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Joint Call Secretariat, das bei der ANR (Frankreich) angesiedelt ist,

bis spätestens 8. März 2022, 14.00 Uhr MEZ

zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen.

Eine ausführliche Projektbeschreibung (full proposal) ist nur nach Aufforderung von dem vorgesehenen Verbundkoordinator auf elektronischem Wege

bis zum 5. Juli 2022, 14.00 Uhr MESZ

einzureichen (2. Verfahrensstufe).

In der dritten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen und ausführlichen Projektbeschreibungen unter Angabe eines Termins aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

DLR Projektträger

− Bereich Gesundheit −

Heinrich-Konen-Straße 1

53227 Bonn

 

Ansprechpersonen sind:

Herr Dr. Akin Akkoyun

Telefon: 0228/3821-1864

E-Mail: akin.akkoyun@dlr.de

 

Frau PD Dr. Barbara Junker

Telefon: 0228/3821-1274

E-Mail: barbara.junker@dlr.de

 

Internet: www.gesundheitsforschung-bmbf.de

Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

Zusätzliche wichtige Informationen zu dieser transnationalen Bekanntmachung sind dem englischsprachigen Bekanntmachungstext und den zugehörigen Internetseiten der JPIAMR

https://www.jpiamr.eu/ bzw. https://www.jpiamr.eu/calls/

zu entnehmen.

 

Die hier aufgeführten Informationen sind gekürzt. Ausführliche Informationen finden Sie unter der oben angegebenen Internetadresse.

Das ZKS Köln kann Sie zu klinischen Studien gerne beraten und unterstützen. Bitte wenden Sie sich direkt an: projektplanungSpamProtectionzks-koeln.de

 

 

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert klinische Studien im Rahmen eines regelmäßigen Förderangebotes. Seit dem 14. Juni 2017 fördert die DFG auch klinische Machbarkeitsstudien. Das Antragsverfahren für Machbarkeitsstudien ist einstufig.

Das Antragsverfahren für Machbarkeitsstudien ist einstufig. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Weitere Informationen:

DFG-Programm "Klinische Studien" 

 

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung

Das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Transfer von Forschungsergebnissen in den medizinischen Alltag zu beschleunigen. Als Beitrag zur Umsetzung dieses Ziels fördert das Bun­desministerium für Bildung und Forschung (BMBF) daher mit dieser Maßnahme klinische Studien und systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die durch das Schließen von Evidenzlücken eine hohe Relevanz für das Gesundheitssystem aufweisen.

Weitere Informationen:

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung 2010 (Nachdruck 2016)

BMBF: Informationen zur Gesundheitsforschung

Bekanntmachungen von Förderprogrammen und Förderrichtlinien des BMBF

 

Europäische Förderprogramme

Internationale Ausschreibungen

Innovative Medicines Initiative

Innovative Medicines Initiative (IMI) ist eine Initiative zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der pharmazeutischen Forschungseinrichtungen in der Europäischen Union.

IMI ist ein Public-Private-Partnership der Europäischen Kommission und der EFPIA, der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (deutsch: Europäische Vereinigung von pharmazeutischen Industrien und Verbänden). IMI ist Teil des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (FRP).

Weitere Informationen:

IMI-Webseite