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Förderung klinischer Studien

Neue Webseite zur EU Forschungsförderung und den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Neue Webseite zur EU Forschungsförderung  und den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die Europäische Kommission hat eine Webseite mit allen wichtigen Informationen zur Corona-Pandemie im Zusammenhang mit EU-Förderprojekten erstellt.

https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/covid-19

Darauf finden sich Informationen zu verschobenen Deadlines, Verlinkungen zu FAQs sowie ein Überblick über die Aktivitäten der Mitgliedstaaten in Bezug auf den Covid-19-Ausbruch. In ihren FAQ zu Horizont 2020 (https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/support/faq;type=1;programme=H2020;keyword=COVID-19%20outbreak) hat die Europäische Kommission Flexibilität bei der Bewertung der Zuwendungsfähigkeit von Kosten zugesichert. Dies betrifft zum Beispiel das Verschieben von Arbeitspaketen oder die Übernahme von Kosten für Telearbeit.

Das ZKS Köln kann Sie zu klinischen Studien gerne beraten und unterstützen. Bitte wenden Sie sich direkt an: projektplanungSpamProtectionzks-koeln.de

Nationale Ausschreibungen

Förderbekanntmachungen des Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zur Versorgungsforschung - Medizinische Leitlinien

Vom 07.06.2021 - Abgabetermin: 07.09.2021

Förderbekanntmachung Versorgungsforschung – Medizinische Leitlinien (MedLL)

Für die Themenfelder

- Versorgung bei Seltenen Erkrankungen

- Versorgung bei häufigeren Erkrankungen, Behandlung von Risikofaktoren für nicht-übertragbare Krankheiten, Multimorbidität und Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) in der Versorgung

- Versorgung von Zielgruppen mit besonderen Bedürfnissen (z. B. Kinder, Jugendliche, ältere und / oder pflegebedürftige Menschen)

- Operative Eingriffe am Skelettsystem / Bewegungsapparat

sind die vollständigen Anträge bis spätestens 7. September 2021, 12.00 Uhr, beim Projektträger einzureichen.

https://innovationsfonds.g-ba.de/foerderbekanntmachungen/foerderbekanntmachung-versorgungsforschung-medizinische-leitlinien-medll.37

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat der Innovationsausschuss folgenden Projektträger beauftragt:

DLR Projektträger

- Bereich Gesundheit -

Heinrich-Konen-Straße 1

53227 Bonn

Telefon: 0228 3821-1210

Telefax: 0228 3821-1257

Internet: www.dlr-pt.de

E-Mail: innovationsfonds-versorgungsforschung@dlr.de

Beratungs-Hotline für die Antragstellung: 0228 3821-1020

Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem DLR Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

Informationsveranstaltung zur Antragstellung

Förderinteressenten wird die Möglichkeit geboten, an einer Informationsveranstaltung in Form eines Web-Seminars teilzunehmen. In diesem Seminar werden der Inhalt der Förderbekanntmachung sowie Prozess und Verfahren der Antragstellung erläutert. Informationen zu diesem Web-Seminar sind online hier erhältlich:

https://innovationsfonds.g-ba.de/downloads/media/265/2021-06-07_Ankuendigung_Webseminar_VSF_2021.pdf

Für Fragen, die die Vorgaben des AWMF-Regelwerks betreffen, steht das AWMF-IMWi zur Verfügung:

AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement

Karl-von Frisch-Str.1

35043 Marburg

Telefon: 06421 286-2296

E-Mail: imwi@awmf.org

Internet: https://www.awmf.org/leitlinien/awmf-imwi.html

 

Die hier aufgeführten Informationen sind gekürzt. Ausführliche Informationen finden Sie unter den oben angegebenen Internetadressen.

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Förderbekanntmachungen des Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zur Versorgungsforschung

Vom 07.06.2021 - Abgabetermin: 05.10.2021

Förderbekanntmachung Versorgungsforschung zum themenspezifischen Bereich

Für die Themenfelder

- Patientenversorgung und Gesundheitspersonal als Gegenstand von Versorgungsforschung

- Evaluation digitaler Gesundheitsversorgung

- Sektorenübergreifende Versorgung von Menschen mit chronischen

- Erkrankungen bzw. mit Multimorbidität

- Geschlechterspezifische Versorgung

- Verhaltensorientierte Ansätze zur Verbesserung der medizinischen Versorgung

- Schwerpunkt: Regionale Gesundheitsversorgung

- Datengestützte Entscheidungsfindung zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung

sind die vollständigen Anträge bis spätestens 5. Oktober 2021, 12.00 Uhr, beim Projektträger einzureichen.

https://innovationsfonds.g-ba.de/foerderbekanntmachungen/foerderbekanntmachung-versorgungsforschung-zum-themenspezifischen-bereich.35

 

Förderbekanntmachung Versorgungsforschung zum themenoffenen Bereich

Für den themenoffenen Bereich sind die vollständigen Anträge bis spätestens 5. Oktober 2021, 12.00 Uhr, beim Projektträger einzureichen.

https://innovationsfonds.g-ba.de/foerderbekanntmachungen/foerderbekanntmachung-versorgungsforschung-zum-themenoffenen-bereich.36

 

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat der Innovationsausschuss folgenden Projektträger beauftragt:

DLR Projektträger

- Bereich Gesundheit -

Heinrich-Konen-Straße 1

53227 Bonn

Telefon: 0228 3821-1210

Telefax: 0228 3821-1257

Internet: www.dlr-pt.de

E-Mail: innovationsfonds-versorgungsforschung@dlr.de

Beratungs-Hotline für die Antragstellung: 0228 3821-1020

Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem DLR Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

Informationsveranstaltung zur Antragstellung

Förderinteressenten wird die Möglichkeit geboten, an einer Informationsveranstaltung in Form eines Web-Seminars teilzunehmen. In diesem Seminar werden der Inhalt der Förderbekanntmachung sowie Prozess und Verfahren der Antragstellung erläutert. Informationen zu diesem Web-Seminar sind online hier erhältlich:

https://innovationsfonds.g-ba.de/downloads/media/265/2021-06-07_Ankuendigung_Webseminar_VSF_2021.pdf

 

Die hier aufgeführten Informationen sind gekürzt. Ausführliche Informationen finden Sie unter den oben angegebenen Internetadressen.

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Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zu Spätsymptomen von Covid-19 (Long-Covid)

Vom 31.05.2021 - Abgabetermin: 14.07.2021

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/13192.php

Im Zuge der seit über einem Jahr andauernden SARS-CoV-2 Pandemie haben sich weltweit Millionen Menschen infiziert. Nach aktuellen Einschätzungen treten bei ca. 10 % der Infizierten langfristige Symptome auf, die mehrere Wochen oder Monate andauern können. Dies wird aktuell als „Long-Covid“ oder „Post-Covid-Syndrom“ bezeichnet. Die nach derzeitigem Kenntnisstand häufigsten Spätsymptome sind Fatigue, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Atemnot. Weitere Symptome sind Übelkeit, Appetitlosigkeit, Durchfall, Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns, Schwindel, Schmerzen oder psychische Symptome.

Angesichts der Neuartigkeit von Covid-19 und der noch sehr geringen Erkenntnislage zu den Spätsymptomen der Krankheit besteht hoher Bedarf an wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen über diese Krankheitsausprägungen und zu einer angemessenen Versorgung. Dies ist Gegenstand dieser Förderrichtlinie.

Auf Grund der Neuartigkeit der „Long-Covid“-Erkrankung haben unterschiedliche Akteure bundesweit begonnen, Informationen und Wissen zu Long-Covid zu generieren. Dies geschieht jedoch zum Teil lokal und unabgestimmt. Ergänzend zu den bestehenden Aktivitäten zielt diese Fördermaßnahme daher darauf ab, möglichst zeitnah den verfügbaren wissenschaftlichen Kenntnisstand über die Spätsymptome von Covid-19 zu erschließen, weiterzuentwickeln und für die Anwendung in der Praxis zugänglich zu machen. Es sollen Forschungsprojekte gefördert werden, die komplementär zu den bestehenden nationalen und internationalen Aktivitäten sind. Bereits bestehende Patientenkohorten bzw. vorhandene Daten und Bioproben sollen genutzt und wo möglich aufeinander abgestimmt werden. Ziel der Fördermaßnahme ist es, das zum Teil nur lokale Wissen und die Erfahrungen zu Spätsymptomen von Covid-19 zu erschließen. Basierend auf diesem Wissen wird eine bessere Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Spätsymptomen möglich sein, was sich in entsprechenden Therapiekonzepten niederschlagen wird. Zudem werden die Ergebnisse der Projekte Aufschluss darüber geben, wo weitere Forschungsbedarfe im Zusammenhang mit „Long-Covid“ liegen.

Zuwendungszweck ist die Förderung von Forschungs- und Vernetzungsprojekten, sowie eine schnelle und umfassende Auswertung der vorhandenen Daten zum Beispiel durch die Einstellung von zusätzlichem Personal.

Gefördert werden interdisziplinäre Verbundforschungsvorhaben zu kurzfristig beantwortbaren wissenschaftlichen Fragestellungen zu Spätsymptomen von Covid-19. Die Vorhaben sollen auf Spätsymptome fokussieren, die länger als drei Monate persistieren und schwerwiegende, behandlungsbedürftige Beeinträchtigungen darstellen (Long-Covid- bzw. Post-Covid-Syndrom). Beschwerden, die direkte Folgen einer eventuell notwendigen Intensivbehandlung sind, sind nicht Gegenstand der Förderung.

Aus den Vorhaben sollen Erkenntnisse dazu abgeleitet werden, wie die Betroffenen bei der Genesung am besten unterstützt werden können. Es sollen Forschungsfragen zum besseren Verständnis der Spätsymptome, den zugrunde liegenden Ursachen, den Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten und der Versorgung gefördert werden. Die Projekte sollen dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen den relevanten Akteuren im Gesundheitswesen zu verbessern, die Patientenorientierung zu stärken und geeignete Versorgungskonzepte zu entwickeln.

Zur Beantwortung der oben genannten Fragen können unter anderem folgende Forschungsansätze zu gesundheit­lichen Spätsymptomen von Covid-19 gefördert werden:

  • partizipative Forschungsprojekte zur stärkeren Einbindung der Perspektiven der Betroffenen, zur Kommunikation mit den Betroffenen und zur zielgruppengerechten Information der Bevölkerung;
  • Auswertungen von Patientendaten und Proben bestehender Kohorten;
  • Studien zur besseren klinischen Charakterisierung der Spätsymptome (z. B. Identifizierung von Biomarkern, Bildgebungsverfahren);
  • Forschungsprojekte zur Untersuchung der Pathophysiologie und Ursachen;
  • Pilotstudien zur Untersuchung der Machbarkeit klinischer Studien zu Therapiekonzepten, Pflege und Rehabilitation;
  • Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung multidisziplinärer und multiprofessioneller sektorübergreifender Versorgungsangebote. Von besonderer Bedeutung sind Forschungsprojekte zur ambulanten Versorgung, zur Rehabilitation und Pflege und zur Zusammenarbeit von spezialisierten Long-Covid-Ambulanzen und der hausärztlichen Grundversorgung;
  • Erarbeitung von Reviews und Handlungsempfehlungen unter Berücksichtigung internationaler Entwicklungen.

Geschlechts- und altersspezifische Aspekte sowie Fragen sozialbedingter gesundheitlicher Ungleichheiten sind bei den Vorhaben in angemessener Weise zu berücksichtigen. Dies gilt auch hinsichtlich der mit Bezug auf Long-Covid bisher wenig beforschten Altersgruppen wie Kinder und Jugendliche, sowie ältere Menschen.

Damit gewährleistet wird, dass die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten berücksichtigt werden, sind sie oder ihre Vertretungen in geeigneter Weise zu beteiligen. Dies kann beispielsweise durch die Einbeziehung regionaler Selbsthilfegruppen zu Long-Covid oder die Nutzung digitaler Instrumente geschehen.

Um schnell wissenschaftliche Erkenntnisse zu generieren, richtet sich diese Förderrichtlinie vorwiegend an Verbünde, die bereits Zugang zu den Patientinnen und Patienten, Daten und Proben haben. Wo immer möglich, ist die gezielte Nutzung bereits existierender Datensätze und Materialsammlungen für Forschungsfragestellungen vorzusehen. Alle in den Vorhaben generierten Daten müssen über Datenrepositorien zugänglich gemacht werden.

Nicht gefördert werden der Aufbau neuer prospektiver Kohorten zu Covid-19 und weitere Forschungsansätze, die vom BMBF bereits im Rahmen der Förderung des Netzwerks Universitätsmedizin zu Covid-19 bzw. der Fördermaßnahme zum besseren Verständnis des Virus und der Covid-19-Erkrankung gefördert werden. Die Fördermaßnahme bezieht sich exklusiv auf die Generierung von Wissen zu Long-Covid und ergänzt daher die bisherigen Maßnahmen, die sich in erster Linie mit der akuten Therapie und der Erforschung von SARS-CoV-2/Covid-19 befasst haben.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

DLR Projektträger

– Bereich Gesundheit –

Heinrich-Konen-Straße 1

 53227 Bonn

Telefon: 0228 3821-2400

 E-Mail: Long-Covid@dlr.de

 

Ansprechpersonen sind:

Dr. Friederike Bathe

Telefon: 0228 3821-2400

E-Mail: Long-Covid@dlr.de

 

Dr. Marianne Kordel-Bödigheimer

Telefon: 0228 3821-2400

E-Mail: Long-Covid@dlr.de

 

Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt. Dem Projektträger können ab sofort und bis zum 14. Juli 2021 rechtsverbindlich unterschriebene förmliche Förderanträge und Vorhabenbeschreibungen in schriftlicher und elektronischer Form vorgelegt werden.

Die hier aufgeführten Informationen sind gekürzt. Ausführliche Informationen finden Sie unter der oben angegebenen Internetadresse.

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Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen zur Stärkung der Modellierungskompetenz zur Ausbreitung schwerer Infektionskrankheiten

Vom 28.05.2021 - Abgabetermin: 05.10.2021

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/12910.php

Datenbasierte und modellgestützte Studien sind – wie in der aktuellen COVID-19- und auch in möglichen zukünftigen Pandemien – ein wichtiges Instrument zur Vorhersage der epidemiologischen Ausbreitung von schweren Infektionskrankheiten. Sie aggregieren verfügbares Wissen, machen es interpretierbar und treffen Vorhersagen zum weiteren Infektionsgeschehen, auch unter Berücksichtigung von populationsbezogenen nicht-pharmakologischen Maßnahmen zu dessen Eindämmung. Modellierungen bieten damit auch eine wissenschaftliche Basis für zu treffende politische Entscheidungen über Interventionsmaßnahmen zur Eingrenzung des Infektionsgeschehens.

Für diese Modellierungen müssen eine Reihe von Annahmen getroffen werden, die sich stark auf die Verlässlichkeit der modellgestützten Prognosen auswirken. Um möglichst robuste Aussagen zu erreichen, muss daher bei der Auswahl und Festlegung der Modellannahmen und -parameter die Expertise aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen einbezogen werden. Methoden des maschinellen Lernens können dabei helfen, epidemiologische Standardmodelle zu verbessern.

Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, durch die Vernetzung der in Modellierungen tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untereinander sowie durch den wissenschaftlichen Austausch und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den umgebenden relevanten Fachdisziplinen eine strukturelle Stärkung der Modellierungskompetenz in Deutschland mit Bezug auf Infektionsgeschehen zu erreichen, um so bei der gegenwärtigen, aber auch bei zukünftigen Pandemien optimal aufgestellt zu sein.

Gefördert werden interdisziplinäre Verbundprojekte zu innovativen Modellierungsstudien zum populationsbezogenen Verlauf schwerer Infektionserkrankungen, wie z. B. der gegenwärtigen durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelösten Pandemie, und darüber hinaus zur Wirksamkeit von vorwiegend nicht-pharmakologischen Interventionsmaßnahmen auf Bevölkerungsebene zur Begrenzung des Infektionsgeschehens.

Gefördert werden insbesondere solche Verbundprojekte, die innovative Ansätze und interdisziplinäre Arbeiten thematisieren. Dabei ist die Einbeziehung und enge Vernetzung aller für die jeweilige Fragestellung erforderlichen Partner aus Wissenschaft und Praxis sowie aller relevanten Fachdisziplinen vorzusehen, wie zum Beispiel virologische, infektiologische, epidemiologische, mathematische, statistische, medizininformatische, psychologische, sozialwissenschaftliche Expertise oder Expertise im Bereich des maschinellen Lernens.

Darüber hinaus können Ansätze gefördert werden, in denen die Integration von unterschiedlichen Daten vorangetrieben wird, oder in denen Voraussetzungen für bessere Modellierungen beziehungsweise bessere Interpretation der Ergebnisse von Modellierungen geschaffen werden. Ziel ist es, in allen Analysen und Modellierungen eine bestmögliche Objektivität, Validität, Systematik und Transparenz zu erzielen. Bereits bestehende Forschungsinfrastrukturen oder existierende Datensätze sollen nach Möglichkeit in den Verbünden einbezogen und genutzt werden.

Neben der Förderung der wissenschaftlichen Verbundprojekte soll eine übergreifende Koordinierungsstelle eingerichtet werden, zu deren Aufgaben die Stärkung der Zusammenarbeit der Verbünde, die Initiierung und Koordinierung verbundübergreifender Querschnittsaktivitäten sowie die Kommunikation der gewonnenen Erkenntnisse gehören.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

DLR Projektträger

– Bereich Gesundheit –

Heinrich-Konen-Straße 1

53227 Bonn

Telefon: +49 228 3821-1210

Telefax: +49 228 3821-1257

Ansprechpersonen sind:

Frau Dr. Eva Müller-Fries,

Telefon: + 49 228 3821-1389

E-Mail: eva.mueller-fries@dlr.de

Herr Dr. Ralph Schuster,

Telefon: + 49 228 3821-1233

E-Mail: ralph.schuster@dlr.de

 

Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 5. Oktober 2021 zunächst Projektskizzen für einen Forschungsverbund sowie gegebenenfalls eine separate Projektskizze für die Einrichtung der Koordinierungsstelle in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

Die hier aufgeführten Informationen sind gekürzt. Ausführliche Informationen finden Sie unter der oben angegebenen Internetadresse.

Das ZKS Köln kann Sie zu klinischen Studien gerne beraten und unterstützen. Bitte wenden Sie sich direkt an: projektplanungSpamProtectionzks-koeln.de

Richtlinie zur Förderung klinischer Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung

vom 12.05.2021 - Abgabetermin: 26.08.2021

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/13082.php

Zweck der Förderinitiative ist die Förderung klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die auf das Schließen von Evidenzlücken abzielen und eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten und das Gesundheitssystem aufweisen.

Die Förderinitiative ist in drei Fördermodule unterteilt.

Modul 1: konfirmatorische und explorative klinische Studien

Gefördert werden:

a) Wissenschaftsinitiierte, multizentrische, prospektive, randomisierte, kontrollierte klinische Studien zum Wirksamkeitsnachweis von Therapiekonzepten. Jede Studie muss eine Intervention an Patientinnen und Patienten beinhalten und eine konfirmatorische Zielsetzung aufweisen. Monozentrisch aufgebaute konfirmatorische Studien können nur in begründeten Ausnahmefällen gefördert werden;

b) wissenschaftsinitiierte, explorative klinische Studien mit geringen Patientenzahlen, die der direkten Vorbereitung von multizentrischen klinischen Studien mit hohen Patientenzahlen dienen. Jede Studie muss eine Intervention an Patientinnen und Patienten beinhalten. In der Regel sollten wenigstens zwei Prüfzentren eingebunden sein.

Damit gewährleistet wird, dass die Bedürfnisse und Bedarfslagen der Patientinnen und Patienten angemessen berücksichtigt werden, sind sie oder ihre Vertretungen bei allen Projekten in geeigneter Weise zu beteiligen.

Klinische Studien können für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren gefördert werden. In begründeten Fällen, in denen die klinische Studie innerhalb von vier Jahren nicht beendet werden kann, besteht die Möglichkeit, die Studie über diesen Zeitraum hinaus fortzuführen. Über die Fortführung und etwaigen Mehrbedarf der benötigten Mittel wird im Rahmen einer Zwischenbegutachtung entschieden.

Nicht gefördert werden:

Explorative oder konfirmatorische Studien an gesunden Personen;

explorative oder konfirmatorische Studien zur Primärprävention;

explorative oder konfirmatorische Studien, die auf die Untersuchung eines diagnostischen Verfahrens ohne anschließende Intervention abzielen.

 

Modul 2: systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien

Gefördert werden systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards. Auch bei systematischen Übersichtsarbeiten sind Patientinnen und Patienten oder ihre Vertretungen in angemessener Weise zu beteiligen.

 

Modul 3: Patientenbeteiligung in der Konzeptentwicklungsphase

Gefördert werden Konzeptentwicklungsphasen, in denen Betroffenen und Nutzern eine aktive Rolle bei der Planung und Konzeption einer klinischen Studie (explorativ oder konfirmatorisch) oder einer systematischen Übersichtsarbeit zukommt. Dabei sollte als Mindeststandard eine intensive Beratung durch Betroffene und Nutzer stattfinden (siehe z. B. auch die Definition „Consultation“ von INVOLVE https://www.nihr.ac.uk/documents/briefing-notes-for-researchers-public-involvement-in-nhs-health-and-social-care-research/27371) und die daraus gewonnenen Erkenntnisse in die Konzeption der Studie beziehungsweise der systematischen Übersichtsarbeit einfließen. Eine darüber hinausgehende, noch intensivere Einbindung oder partnerschaftliche Zusammenarbeit (siehe z. B. auch die Definition „Collaboration“ von INVOLVE https://www.nihr.ac.uk/documents/briefing-notes-for-researchers-public-involvement-in-nhs-health-and-social-care-research/27371) mit Betroffenen und Nutzern ist möglich.

Folgende Ziele sollen in der Konzeptionsphase verfolgt werden:

Bedarfsgerechte Identifizierung relevanter (Gruppen von) Betroffenen und Nutzern;

Erreichung dieser Personengruppen (z. B. Netzwerke, Printmedien, Rundfunk, Internet, Soziale Medien);

Identifizierung geeigneter Methoden und Instrumente für die Zielgruppenbeteiligung;

Entwicklung einer gemeinsamen Rollendefinition;

gemeinschaftliche Konzipierung des Designs für ein Forschungsvorhaben;

Entwicklung eines Konzepts für die Zielgruppenbeteiligung in der Realisierungsphase des Forschungsvorhabens (Warum? Wer? Wie? Wann? Wo?).

Darüber hinaus können weitere Ziele verfolgt werden. Beispiele hierfür finden sich im Leitfaden für Antragstellende.

Mit Ende der Konzeptionsphase ist, aufbauend auf den Erkenntnissen der Planungsarbeiten, eine ausführliche Projektskizze zur Realisierung der Studie beziehungsweise der systematischen Übersichtsarbeit vorzulegen. Diese wird in Hinblick auf ihre wissenschaftliche und methodische Qualität begutachtet. Bei einem positiven Evaluationsergebnis kann die Realisierungsphase der klinischen Studie oder der systematischen Übersichtsarbeit im Rahmen dieser Förderbekanntmachung ebenfalls gefördert werden.

Konzeptionsphasen können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten gefördert werden.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

DLR Projektträger

– Bereich Gesundheit –

Heinrich-Konen-Straße 1

53227 Bonn

Telefax: 0228/​3821-1257

Ansprechpersonen sind:

Explorative und konfirmatorische klinische Studien und Konzeptionsphasen für klinische Studien

Frau Dr. Eva Müller-Fries

Telefon: 0228/​3821-2567

klinische-studienSpamProtectiondlr.de

Systematische Übersichtsarbeiten und Konzeptionsphasen für systematische Übersichtsarbeiten

Frau Dr. Svenja Krebs

Telefon: 0228/​3821-2566

systematische-reviews@dlr.de

Internet: www.gesundheitsforschung-bmbf.de

Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

Angebot einer Informationsveranstaltung

Skizzeneinreichenden wird die Möglichkeit geboten, an einer Informationsveranstaltung in Form eines Web-Seminars teilzunehmen. In diesem Seminar werden der Inhalt der Förderrichtlinie sowie Prozess und Verfahren der Antrag­stellung erläutert. Informationen zu diesem Web-Seminar sind online beim Projektträger unter

https://www.dlr.de/pt/Portaldata/45/Resources/Dokumente/GF/Webseminar_Klinische_Studien_2021.pdf

erhältlich.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 26. August 2021, 23.59 Uhr MESZ zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen.

Die hier aufgeführten Informationen sind gekürzt. Ausführliche Informationen finden Sie unter der oben angegebenen Internetadresse.

Das ZKS Köln kann Sie zu klinischen Studien gerne beraten und unterstützen. Bitte wenden Sie sich direkt an: projektplanungSpamProtectionzks-koeln.de

Richtlinie zur Förderung der klinischen Entwicklung von versorgungsnahen COVID-19-Arzneimitteln und deren Herstellungskapazitäten

Vom 12. Mai 2021 - Abgabetermin: 25. Juni 2021

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/13173.php

Neben der Verfügbarkeit von Impfstoffen sind sichere und wirksame Arzneimittel gegen COVID-19 entscheidend, um die COVID-19-Pandemie bewältigen zu können.

Die vorliegende gemeinsame Förderrichtlinie des Bundministeriums für Gesundheit (BMG) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Ziel, dass präklinisch und in den klinischen Phasen I und II erfolgreich getestete Kandidaten für neue Therapeutika schnellstmöglich bei den Patientinnen und Patienten in Deutschland ankommen und das Behandlungsrepertoire gegen COVID-19 langfristig bedarfsgerecht erweitert wird. Ferner sollen bereits in einer anderen Indikation zugelassene Arzneimittel in die Behandlung von COVID-19-Erkrankten eingeschlossen werden.

Zuwendungszweck der Förderung ist hierfür die klinische Forschung und Entwicklung von Arzneimittelkandidaten, welche explizit gegen SARS-CoV-2 gerichtet sind und therapeutischer Ansätze zur Behandlung von COVID-19, sowohl für neu entwickelte als auch bereits zugelassene Arzneimittel in einem neuen Indikationsgebiet („Repurposing“).Vorgesehen ist die Förderung notwendiger Arbeiten für die Herstellung von Prüfpräparaten nach Good Manufacturing Practice (GMP) und die Durchführung klinischer Prüfungen im Rahmen von Phase IIb und Phase III Studien.

Gefördert werden Einzel- und Verbundvorhaben der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie am Forschungs- und Entwicklungsstandort Deutschland. In Verbundvorhaben mit universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist die Beteiligung eines Unternehmenspartners obligat.

 

Gegenstand der Förderung im Bereich Forschung und Entwicklung sind dabei:

Die Durchführung notwendiger Arbeiten zur Herstellung von Prüfpräparaten nach GMP, auch durch Vergabe von Unteraufträgen.

Die klinische Prüfung nach GCP von Arzneimitteln, die gegen SARS-CoV-2 gerichtet sind bzw. zur Behandlung von COVID-19 eingesetzt werden können (nachfolgend als „versorgungsnahe Arzneimittel“ bezeichnet):

Für neu entwickelte Arzneimittel, deren Wirksamkeit jeweils zum Zeitpunkt der Antragstellung durch Ergebnisse der klinischen Prüfung der Phase IIa belegt ist, wird die Durchführung von klinischen Studien der Phase IIb und III gefördert.

Für Arzneimittel, die bereits in einem anderen Indikationsgebiet erfolgreich zugelassen sind („Repurposing“) und bei denen die Wirksamkeit im Kontext von SARS-CoV-2 bzw. COVID-19 durch klinische Vorarbeiten erforscht wurde und Hinweise auf Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 erkennbar sind, wird die Durchführung von klinischen Studien der Phase III gefördert.

Die Ausweitung der Kapazitäten von klinischen Prüfungen unter Wahrung der GCP Anforderungen.

Es besteht die Möglichkeit, standardisierte Arbeiten durch Dienstleister (Unterauftragnehmer) mit nachgewiesener Expertise durchführen zu lassen. Die aktive Zusammenarbeit mit Zulassungsbehörden, entsprechende Arbeiten und Kosten für Beratungen sind zuwendungsfähig. Hierzu sollen in den Arbeitsplänen Ressourcen vorgehalten werden.

 

Gegenstand der Förderung im Bereich Herstellungskapazitäten sind dabei:

Der frühzeitige Aufbau bzw. die Ausweitung der Herstellungskapazitäten für versorgungsnahe Arzneimittel sowie deren Wirk-, Ausgangs- und Hilfsstoffe. Hierzu zählen insbesondere Vorarbeiten und Beschaffungsprozesse, die im Hinblick auf eine nahtlose Aufnahme einer ggf. folgenden Prüfphase notwendig sind sowie Vorarbeiten und Beschaffungsprozesse, die in der klinischen Entwicklung vor der Zulassung anfallen und zur Ausweitung und Sicherung der Produktionskapazitäten bereits parallel zur Zulassung und danach notwendig sind. Der Aufbau bzw. Ausbau eigener Herstellungskapazitäten des Zuwendungsempfängers muss dabei in Deutschland erfolgen.

 

Für beide Bereiche gilt:

Die dynamische Entwicklung der pandemischen Situation kann dazu führen, dass sich zur Forschung und Entwicklung versorgungsnaher COVID-19-Arzneimitteln und deren Herstellungskapazitäten neue drängende Förderbedarfe ergeben. In diesem Fall können auf Basis der vorliegenden Fördermaßnahme zum gegebenen Zeitpunkt gesonderte Fördermaßnahmen mit einem beschleunigten Förderverfahren bekannt gemacht werden. Eine Veränderung der Beihilferegelung erfolgt im Rahmen etwaiger beschleunigter Förderverfahren nicht.

 

Besondere Bedingungen:

Die Antragstellenden müssen glaubhaft darlegen, dass das jeweilige Vorhaben spätestens im vierten Quartal 2021 begonnen werden kann. Außerdem muss durch die Antragstellenden überprüfbar und belastbar dargelegt werden, dass sie im Besitz der erforderlichen Schutzrechte und Erlaubnisse für die Entwicklung, Herstellung, Kommerzialisierung und das Inverkehrbringen des versorgungsnahen Arzneimittels in Deutschland und dabei keinen Beschränkungen unterworfen sind.

Spätestes Laufzeitende ist der 30. Juni 2023.

 

Des Weiteren müssen Antragstellende im Bereich Forschung und Entwicklung:

für neu entwickelte Arzneimittel einschlägige Vorarbeiten in der Entwicklung dieses Arzneimittels gegen SARS-CoV-2 bzw. zur Behandlung von COVID-19 ausweisen können. Für die zur Weiterentwicklung vorgeschlagenen Ansätze müssen aus der klinischen Prüfung in Phase IIa dem Prüfplan entsprechende, belastbare statistische Auswertungen der Studiendaten entsprechend den Vorgaben der zuständigen Behörden vorgelegt werden;

für Repurposing-Ansätze einschlägige Vorarbeiten in der Entwicklung dieses Arzneimittels gegen SARS-CoV-2 bzw. zur Behandlung von COVID-19 ausweisen können, und die Wirksamkeit des Arzneimittels gegen SARS-CoV2 bzw. zum Einsatz bei COVID-19 mit einer definierten Dosis im Rahmen einer klinischen Phase IIb Studie eindeutig nachgewiesen haben;

mit der Antragseinreichung die Dokumentation einer wissenschaftlichen Beratung der zuständigen Zulassungsbehörde (Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Europäische Arzneimittel-Agentur) vorlegen, wie z. B. das Protokoll der Beratung oder ein entsprechendes Antwortschreiben der Behörde. Hieraus sollte hervorgehen, dass das gegenständliche Arzneimittel gegen SARS-CoV-2 oder zur Behandlung von COVID-19 aussichtsreich ist. Bestandteil der Beratung mit der zuständigen Zulassungsbehörde soll insbesondere das klinische Entwicklungsprogramm sein;

ein tragfähiges und belastbares Konzept zur Durchführung einer Phase IIb oder Phase III Studie vorweisen;

überprüfbar und belastbar darlegen, dass die strukturellen und regulatorischen Voraussetzungen zur Durchführung des Vorhabens vorliegen;

für den Fall, dass die Dauer der klinischen Prüfungen die maximal mögliche Förderlaufzeit bis zum 30. Juni 2023 überschreitet, überprüfbar und belastbar darlegen, dass die strukturellen und finanziellen Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Beendigung der Prüfungen nach Ende der Förderlaufzeit des Projektes vorliegen;

plausibel darlegen, wie der therapeutische Ansatz schnell und zuverlässig in die klinische Regelversorgung überführt werden kann.

 

Die Antragstellenden müssen im Bereich Herstellungskapazitäten

ein tragfähiges Konzept mit überzeugenden Zeitlinien zum Upscaling der Produktion bzw. dem Know-How-Transfer an den Produktionsbetrieb darlegen;

überprüfbar und belastbar darlegen, dass die strukturellen, regulatorischen und finanziellen Voraussetzungen zur Durchführung des Vorhabens (z.B. bei Beantragung von Kosten für Reservierung oder den Aufbau von Herstellungskapazitäten) vorliegen;

plausibel und überprüfbar darlegen, dass das beantragte Investitionsvorhaben innerhalb von sechs Monaten nach dem Tag der Gewährung der Beihilfe abgeschlossen werden kann.

 

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF den folgenden Projektträger beauftragt:

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (VDI/VDE-IT)

- Wirkstoffforschung -

Steinplatz 1

10623 Berlin

Ansprechpersonen sind:

Dr. Anke Teichmann

Dr. Claudia van Laak

Telefon: 030/31 00 78 - 5514

Email: covid19AM@vdivde-it.de

Internet: www.gesundheitsforschung-bmbf.de

Im Zuge dieser Förderrichtlinie bietet der Projektträger eine Informationsveranstaltung als Webinar an. Weitere Informationen und die Anmeldung sind unter https://vdivde-it.de/de/veranstaltung/infoveranstaltung-bmbf-versorgungsnahe-covid-19-arzneimittel verfügbar.

Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt. Dem Projektträger können ab sofort und bis spätestens zum 25. Juni 2021 rechtsverbindlich unterschriebene, förmliche Förderanträge vorgelegt werden. Eine Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Projektträger wird empfohlen.

Den förmlichen Förderanträgen in deutscher Sprache ist eine Projektbeschreibung („Project Description“) in englischer Sprache beizulegen, da für die fachliche Beurteilung gegebenenfalls internationale Experten und Expertinnen unter Wahrung der Verschwiegenheit hinzugezogen werden können.

 

Die hier aufgeführten Informationen sind gekürzt. Ausführliche Informationen finden Sie unter der oben angegebenen Internetadresse.

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Förderbekanntmachung des BMBF: Krebs-Immuntherapie der nächsten Generation: Fokus auf das Tumor-Mikromilieu

Vom 07.04.2021 - Abgabetermin: 29.06.2021

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/richtlinie-zur-forderung-von-krebs-immuntherapie-der-nachsten-generation-fokus-auf-das-12959.php

Ein hoher Anteil von Krebspatientinnen und Krebspatienten sind gegen die Krebsimmuntherapie resistent. In diesem Zusammenhang zeigt sich, dass die Resistenz weitgehend von der Zusammensetzung des Tumormikromilieus (TME) beeinflusst wird. Der Zweck der Bekanntmachung besteht darin, die Wirksamkeit der personalisierten Behandlung von Krebspatientinnen und Krebspatienten durch die Entwicklung neuer Instrumente und gezielter Immuntherapie-Strategien zu ­verbessern, und zwar auf der Grundlage eines besseren Verständnisses der TME-Funktionen und ihrer Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf.

Für die vorliegende Fördermaßnahme wurde von den beteiligten Förderorganisationen ein gemeinsamer englischsprachiger Bekanntmachungstext sowie begleitende Dokumente verfasst (http://www.transcanfp7.eu/).

Er bildet die inhaltliche Grundlage der vorliegenden Förderrichtlinien. Es wird dringend empfohlen, den englisch­sprachigen Bekanntmachungstext sowie alle begleitenden Dokumente im Sinne einer zielführenden Konzeption von Anträgen für internationale Forschungskooperationen zu beachten.

Im Rahmen der translationalen Forschung umfaßt dieses Thema an der Schnittstelle von Labor- und klinischer immun­onkologischer Forschung zwei allgemeine Ziele, die den möglichen klinischen Anwendungen entsprechen. Die Projekte müssen mindestens eines der (sechs) unten aufgeführten spezifischen Ziele adressieren.

Ziel 1:

Identifizierung und Validierung von TME-Unterklassen und deren Beitrag zu den Resistenzmechanismen: Translationale Forschung unter Verwendung von Tumorproben, die von retrospektiven und/oder prospektiven Patientenkohorten gesammelt wurden bzw. werden.

Spezifische Ziele:

– Analyse von Tumorzellen/Tumor-infiltrierenden Immun-/Stroma Zellen und Identifizierung von TME-Unterklassen (Einzelzellanalysen, Massenzytometrie, Bildgebung, multidimensionale Immunhistochemie etc.) für TME-Studien (3D-Kultursysteme; patienteneigene Organoide; patienteneigene Xenotransplantate; syngenische, genetisch veränderte und chemisch karzinogenese-induzierte Mausmodelle etc.);

– Analyse der Rolle des TME bei Mechanismen der Therapieresistenz und Identifizierung neuer therapeutischer ­Targets durch Multi-omics (Epigenomik, Transkriptomik, Proteomik, Metabolomik, Untersuchung des Mikrobioms und des Viroms etc.). Auf dieser Grundlage: Beurteilung der funktionellen Charakteristika des Zusammenspiels zwischen TME und Tumorzellen im Primärtumor und/oder in Metastasen (z. B. die zugrunde liegende Signaltransduktion, die Transkriptionslandschaft, die Zell-Zell-Kommunikation, die Netzwerkregulation von Immunzellen etc.), um TME-Kandidaten-Targets zu identifizieren und die Aktivität von Signalweg-modifizierenden Wirkstoffen zu bestimmen;

– Entwicklung von minimal- oder nicht-invasiven Techniken zur Vorhersage der therapeutischen Wirksamkeit und des Wiederauftretens von Tumoren (Generierung von Algorithmen zur Modellierung der Netzwerkdynamik, prädiktive Modelle auf der Grundlage künstlicher Intelligenz, Integration von Omics-Daten und Netzwerkansätzen etc.). ­Entwicklung robuster nicht-invasiver prädiktiver Biomarker (Radiomics, zellfreie zirkulierende Tumor-DNA, miRNA-Signaturen, zirkulierende Tumorzellen etc.). Die Rolle von Sex und Gender muß berücksichtigt werden.

Ziel 2:

TME-Ansätze zur Verbesserung der Wirksamkeit der Immuntherapie bei Patientinnen und Patienten.

Spezifische Ziele:

– Entwicklung neuer präziser therapeutischer Strategien, die ein Wiederauftreten oder eine Resistenz des Tumors verhindern können (T-Zell-basierte Krebs-Immuntherapien, Immun-Checkpoint-Inhibitoren, chimäre Antigenrezeptor (CAR)-T-Zellen, präventive und therapeutische Impfstoffe etc.);

– Translationale Studien zur Bewertung der Auswirkungen des TME auf die Wirksamkeit der Behandlung und die Aussicht auf Heilung der Betroffenen (klinischer Nutzen von Nachweisen oder Identifizierungen spezifischer TME-Merkmale, klinischer Nutzen spezifischer Intratumor- oder peripherer Blut-Immun-Biomarker, Rolle von Sex und Gender etc.);

– Klinische Studien der Phasen I und II (Kombinationen von verfügbaren Behandlungen, neue therapeutische Strategien, neue Verabreichungsschemata etc.), die auf die Resistenz mehrerer TME-Merkmale abzielen oder diese ­verhindern. Ein besonderes Augenmerk sollte auf der Einbeziehung der Genderaspekte gelegt werden, um Sex-/Genderunterschiede zu bestimmen und festzustellen, ob ein Zusammenhang zwischen Sex/Gender und dem Ansprechen auf immuntherapeutische Behandlungen besteht.

Allgemeine Informationen (für beide Ziele):

TRANSCAN-3 unterstützt zusätzlich Maßnahmen zum Aufbau von Kapazitäten zur Bildung und Verbesserung multidisziplinärer Teams.

Die Antragstellenden müssen durch einschlägige wissenschaftliche Vorarbeiten ausgewiesen sein und eine hohe Bereitschaft zur Zusammenarbeit einschließlich Austausch von Methoden und Materialien mitbringen. Es wird eine gemeinschaftliche Bewerbung der deutschen und internationalen Partnerinnen und Partner vorausgesetzt.

In die Verbünde müssen alle zur Bearbeitung erforderlichen Partner aus Wissenschaft und klinischer Praxis einbezogen werden. Dazu gehören auch Betroffene oder ihre Vertretungen. Von den Partnern eines Verbundes ist eine Koordinatorin oder ein Koordinator zu benennen. Das Konsortium muss mindestens ein Team für Grundlagenforschung oder präklinische Forschung und ein klinisches Team umfassen. Es wird empfohlen, ein Expertenteam für Methodologie, Biostatistik oder Bioinformatik, je nach Art der geplanten Arbeit, einzubeziehen.

Die Dauer der Projekte soll in der Regel drei Jahre nicht überschreiten.

Das Förderverfahren ist dreistufig angelegt. Zuerst wird ein zweistufiges internationales Begutachtungsverfahren durchgeführt, die deutschen Projektpartner der ausgewählten multinationalen Konsortien werden dann in einer dritten Stufe zum Einreichen förmlicher Förderanträge aufgefordert. Sowohl die Projektskizzen als auch die Vollanträge ­müssen in englischer Sprache verfasst werden.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem gemeinsamen „Joint Call Secretariat“, das beim Ministero della Salute-Istituto Superiore di Sanità, Italien angesiedelt ist,

bis spätestens 29. Juni 2021, 12.00 Uhr MESZ

zunächst Projektskizzen (pre-proposal) in elektronischer Form vorzulegen.

Für Verbundprojekte ist die Projektskizze von der vorgesehenen Verbundkoordination vorzulegen.

Nach der Prüfung formaler Kriterien entsprechend dem englischen Bekanntmachungstext bzw. den Leitlinien für Antragsteller werden die eingegangenen Projektskizzen unter Beteiligung eines externen Gutachtergremiums bewertet.

Eine ausführliche Projektbeschreibung (full-proposal) ist nur nach Aufforderung von der vorgesehenen Verbundkoordination auf elektronischem Weg bis zum

20. Dezember 2021, 12.00 Uhr MEZ

einzureichen (zweite Verfahrensstufe).

Die ausführlichen Projektbeschreibungen werden von Mitgliedern des Gutachtergremiums nach den gleichen Kriterien wie die Projektskizzen bewertet.

In der dritten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen und ausführlichen Projektbeschreibungen unter Angabe eines Termins aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.

Die Förderanträge sind in Abstimmung mit der vorgesehenen Verbundkoordination vorzulegen.

Die eingegangenen Anträge werden einer vertieften Prüfung entlang der Kriterien der ersten und zweiten Stufe und einer Prüfung der Umsetzung eventueller Auflagen aus der ersten und zweiten Stufe unterzogen.

 

Die hier aufgeführten Informationen sind gekürzt. Ausführliche Informationen finden Sie unter der oben angegebenen Internetadresse.

Das ZKS Köln kann Sie zu klinischen Studien gerne beraten und unterstützen. Bitte wenden Sie sich direkt an: projektplanungSpamProtectionzks-koeln.de

 

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert klinische Studien im Rahmen eines regelmäßigen Förderangebotes. Seit dem 14. Juni 2017 fördert die DFG auch klinische Machbarkeitsstudien. Das Antragsverfahren für Machbarkeitsstudien ist einstufig.

Das Antragsverfahren für Machbarkeitsstudien ist einstufig. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Weitere Informationen:

DFG-Programm "Klinische Studien" 

 

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung

Das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Transfer von Forschungsergebnissen in den medizinischen Alltag zu beschleunigen. Als Beitrag zur Umsetzung dieses Ziels fördert das Bun­desministerium für Bildung und Forschung (BMBF) daher mit dieser Maßnahme klinische Studien und systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die durch das Schließen von Evidenzlücken eine hohe Relevanz für das Gesundheitssystem aufweisen.

Weitere Informationen:

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung 2010 (Nachdruck 2016)

BMBF: Informationen zur Gesundheitsforschung

Bekanntmachungen von Förderprogrammen und Förderrichtlinien des BMBF

 

Europäische Förderprogramme

Internationale Ausschreibungen

Innovative Medicines Initiative

Innovative Medicines Initiative (IMI) ist eine Initiative zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der pharmazeutischen Forschungseinrichtungen in der Europäischen Union.

IMI ist ein Public-Private-Partnership der Europäischen Kommission und der EFPIA, der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (deutsch: Europäische Vereinigung von pharmazeutischen Industrien und Verbänden). IMI ist Teil des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (FRP).

Weitere Informationen:

IMI-Webseite