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Förderung klinischer Studien

Neue Webseite zur EU Forschungsförderung und den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Neue Webseite zur EU Forschungsförderung  und den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die Europäische Kommission hat eine Webseite mit allen wichtigen Informationen zur Corona-Pandemie im Zusammenhang mit EU-Förderprojekten erstellt.

https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/covid-19

Darauf finden sich Informationen zu verschobenen Deadlines, Verlinkungen zu FAQs sowie ein Überblick über die Aktivitäten der Mitgliedstaaten in Bezug auf den Covid-19-Ausbruch. In ihren FAQ zu Horizont 2020 (https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/support/faq;type=1;programme=H2020;keyword=COVID-19%20outbreak) hat die Europäische Kommission Flexibilität bei der Bewertung der Zuwendungsfähigkeit von Kosten zugesichert. Dies betrifft zum Beispiel das Verschieben von Arbeitspaketen oder die Übernahme von Kosten für Telearbeit.

Das ZKS Köln kann Sie zu klinischen Studien gerne beraten und unterstützen. Bitte wenden Sie sich direkt an: projektplanungSpamProtectionzks-koeln.de

Nationale Ausschreibungen

Förderbekanntmachung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu Versorgungsforschung im themenspezifischen und themenoffenen Bereich

Vom 27.06.2022 – Abgabetermin: 25.10.2022 12.00 Uhr

 

Die Versorgung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung muss kontinuierlich weiterentwickelt werden, um für alle Patientinnen und Patienten eine flächendeckende und gut erreichbare, bedarfsgerechte medizinische Versorgung auf hohem Niveau sicherzustellen.

Die Versorgungsforschung hat die Aufgabe, wissenschaftliche Grundlagen für Lösungen zur Gestaltung, Organisation und Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens zu schaffen. Versorgungsforschung wird hier verstanden als die wissenschaftliche Untersuchung der Versorgung des Einzelnen und der Bevölkerung mit gesundheitsrelevanten Produkten und Dienstleistungen unter Alltagsbedingungen. Versorgungsforschung bezieht sich auf die Wirklichkeit der medizinischen Versorgung.

Ziel dieses Förderangebots ist es, Projekte im Bereich der Versorgungsforschung zu fördern, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Weiterentwicklung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind und ein hohes Verwertungspotenzial für die Versorgungspraxis erkennen lassen. Die Forschungsprojekte sollen Erkenntnisse liefern, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss in seine Richtlinien zur Gestaltung der Versorgung übernommen werden können, dem Gesetzgeber als Grundlage für strukturelle Veränderungen des gesetzlichen Rahmens oder weiteren Akteuren des Gesundheitswesens zur Weiterentwicklung der Versorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) dienen können. Gefördert werden können Projekte, die relevante Versorgungsprobleme aufgreifen und besonders innovative Ansätze verfolgen.

 

Die themenspezifische Förderbekanntmachung basiert auf Vorschlägen, die den Innovationsausschuss über ein Konsultationsverfahren erreicht haben und benennt folgende Schwerpunkte:

- Gesundheit im Klimawandel

- Digitalisierung und Vernetzung von qualitätsgesichertem Leitlinienwissen sowie Weiterentwicklung der Methodik

- Versorgungsforschung zur Verbesserung der Situation betroffener Menschen bei der Versorgung mit Hilfsmitteln

- Verbesserung der fachärztlichen und zahnärztlichen Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen

- Voraussetzungen für die Entwicklung und Anforderungen an die Implementierung von eHealth in der Patientenversorgung

- Versorgungsforschung zum Nachsorge- und Entlassmanagement

- Arzneimitteltherapie: Auswirkungen des Wechsels von Best Supportive Care (BSC) oder Off-Label-Use (OLU) hin zu indikationsspezifisch zugelassenen Arzneimitteln

 

Anträge auf eine Projektförderung, die keinem der Themenfelder zuzuordnen sind, können über die themenoffene Förderbekanntmachung gestellt werden.

 

Eine Liste der von der Förderung ausgenommen Themen finden Sie im u.g. Leitfaden.

Projekte sollen einen Förderzeitraum von drei Jahren nicht überschreiten.

Verbindliche Anforderungen an Anträge sind in dem Leitfaden zu dieser Förderbekanntmachung dargelegt:

https://innovationsfonds.gba.de/downloads/media/294/2022-06-27_Leitfaden_VSF_2022.pdf

 

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat der Innovationsausschuss folgenden Projektträger beauftragt:

DLR Projektträger

- Bereich Gesundheit -

Heinrich-Konen-Straße 1

53227 Bonn

Internet: www.dlr-pt.de

E-Mail: innovationsfonds-versorgungsforschung@dlr.de

Beratungs-Hotline für die Antragstellung: 0228 3821-1020

Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem DLR Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

 

Förderinteressenten wird die Möglichkeit geboten, an einer Informationsveranstaltung in Form eines Web-Seminars teilzunehmen. In diesem Seminar werden der Inhalt der Förderbekanntmachung sowie Prozess und Verfahren der Antragstellung erläutert. Informationen zu diesem Web-Seminar sind online hier erhältlich:

https://innovationsfonds.g-ba.de/downloads/media/302/2022-06-27_Ankuendigung_Webseminar_VSF_MedLL_2022.pdf

 

Details zum Inhalt der themenspezifischen Fördermaßnahme von Versorgungsforschungsprojekten finden Sie unter:

https://innovationsfonds.g-ba.de/foerderbekanntmachungen/foerderbekanntmachung-versorgungsforschung-zum-themenspezifischen-bereich.40

Details zum Inhalt der themenoffenen Fördermaßnahme von Versorgungsforschungsprojekten finden Sie unter:

https://innovationsfonds.g-ba.de/foerderbekanntmachungen/foerderbekanntmachung-versorgungsforschung-zum-themenoffenen-bereich.41

 

Die hier aufgeführten Informationen sind gekürzt. Ausführliche Informationen finden Sie unter den oben angegebenen Internetadressen.

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Förderung von „Neuen translationalen Ansätzen zur Bewältigung der Herausforderungen schwer zu behandelnder Krebsarten von der Frühdiagnose bis zur Therapie“

vom 20.06.2022 - Abgabetermin: 18.07.2022

 

Das ERA-NET: Aligning national/regional translational cancer research programmes and activities - TRANSCAN ist ein Projekt, das von der Europäischen Kommission finanziert wird.

TRANSCAN ist ein kollaboratives Netzwerk von Ministerien, Förderorganisationen und Forschungsräten mit Programmen in der translationalen Krebsforschung. TRANSCAN fördert inzwischen in einem gemeinsamen dritten Zusammenschluss (TRANSCAN-3) Projekte. TRANSCAN-3 wird vom italienischen Gesundheitsministerium koordiniert.

Die TRANSCAN-3-Partner haben sich darauf geeinigt, ihre weitere gemeinsame transnationale Bekanntmachung (Joint Transnational Call (JTC) 2022) auf folgendes Thema zu konzentrieren:

„Neuartige translationale Ansätze zur Bewältigung der Herausforderungen schwer behandelbarer Krebserkrankungen von der Frühdiagnose bis zur Therapie“.

 

Zweck dieser Fördermaßnahme ist es, die translationale Forschung in Deutschland und auf europäischer Ebene sowie darüber hinaus derart weiterzuentwickeln, dass neue Ansätze in Diagnostik und Therapie die Prognose folgender schwer behandelbarer Krebsarten (Hard-To-Treat Cancers, HTTC) grundlegend verbessern:

Glioblastome,

Bauchspeicheldrüsenkrebs,

Pleuramesotheliom,

Gallenblasenkrebs,

Speiseröhrenkrebs,

Tumoren der Leber und Gallengänge,

Lungenkrebs und

Bronchialkarzinom.

Details sind im englischen Bekanntmachungstext zu finden.

Für die vorliegende Fördermaßnahme wurde von den beteiligten Förderorganisationen ein gemeinsamer englisch- sprachiger Bekanntmachungstext sowie begleitende Dokumente verfasst (http://www.transcanfp7.eu/).

Er bildet die inhaltliche Grundlage der vorliegenden Förderrichtlinien. Es wird dringend empfohlen, den englisch- sprachigen Bekanntmachungstext sowie alle begleitenden Dokumente im Sinne einer zielführenden Konzeption von Anträgen für internationale Forschungskooperationen zu beachten.

Es sollen hochinnovative und ehrgeizige Kooperationsprojekte zwischen Forschenden und Klinikerinnen und Klinikern gefördert werden, durch deren Umsetzung ein besseres Verständnis von HTTC in der klinischen Praxis gefördert wird. Das erwartete Ergebnis der Förderrichtlinie ist die Verbesserung der Effizienz der derzeitigen Diagnose, Prognose und Behandlung von HTTC durch die Entwicklung neuartiger personalisierter Ansätze.

 

Im Zusammenhang mit der translationalen Krebsforschung umfasst diese Förderrichtlinie drei spezifische Ziele. Die Projekte müssen mindestens eines der nachstehenden Ziele oder Unterziele abdecken.

Ziel 1: Identifizierung/Validierung neuartiger Früherkennungsmethoden.

Die Forschung zur Früherkennung und -diagnose (ED&D) zielt darauf ab, Krebsvorstufen und Krebs zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu erkennen und zu diagnostizieren, sodass eine wirksame Intervention möglich ist und die Belastung durch die Krankheit im Spätstadium verringert wird. Jeder der unten genannten Bereiche kann für eine Förderung in Frage kommen:

– Identifizierung und Validierung neuartiger Biomarker/Signaturen für HTTC, um den Krankheitsverlauf sehr früher/präkanzeröser Läsionen besser zu verstehen und die Stratifizierung von Patientinnen und Patienten in Bezug auf Risiko, Diagnose/Prognose und Ansprechen auf die Behandlung zu unterstützen;

– Nichtbestätigende klinische Versuche zu ED&D-Technologien oder -Ansätzen, insbesondere zu daten- und rechnergestützten Ansätzen.

Die Projekte können hypothesengestützte Studien zu einer Vielzahl von Biomarkern umfassen, z. B. strukturelle, funktionelle, molekulare und genetische Biomarker; digitale Biomarker sind nur in Kombination mit anderen Biosignaturen förderfähig. In allen Fällen sollte das Projekt ein klares pathophysiologisches Korrelat und Studien an menschlichen Teilnehmenden oder Gewebe enthalten.

 

Ziel 2: Identifizierung/Validierung neuer therapeutischer Ansätze.

Obwohl ED&D die Krankheitslast erheblich verringern können, sind HTTC häufig durch eine intrinsische Resistenz gegen verfügbare Behandlungen gekennzeichnet. Daher ist es von größter Bedeutung, die biologischen Prozesse zu verstehen, die diese Krebsarten „schwer behandelbar“ machen, und folglich wirksamere therapeutische Strategien zu entwickeln, auch um die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Wir begrüßen Vorschläge zu folgenden Themen:

– Identifizierung und Validierung neuartiger therapeutischer Ziele auf der Grundlage besserer Erkenntnisse über Resistenzmechanismen, Tumorheterogenität, zelluläre Plastizität, Tumormikroumgebung, Immunreaktionen, Metastasierungsprozesse und Tumorruhe. Neue Zielmoleküle sollen in translationalen Studien im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Wirksamkeit der Behandlung und den Nutzen für Patientinnen und Patienten untersucht werden. Alle In-vitro-Modellsysteme müssen sich eng an die menschliche Erkrankung anlehnen.

– Entwicklung neuartiger Therapeutika/Therapieansätze durch klinische Studien der Phasen I und II, in denen Kombinationen verfügbarer Behandlungen untersucht werden, z. B. zur Beeinflussung mehrerer Signalwege, einschließlich immuner/entzündlicher, neoangiogener und proliferativer Signalwege, neuer Therapeutika, neuer Verabreichungsschemata, Ernährungsunterstützung und anderer Maßnahmen zur Maximierung der Patientenergebnisse und der Lebensqualität.

 

Ziel 3: Entwicklung neuartiger Strategien zur Verabreichung von Medikamenten.

Die übergreifende Herausforderung bei der wirksamen Behandlung von Krebserkrankungen besteht darin, unerwünschte Effekte zu minimieren und gleichzeitig den therapeutischen Nutzen zu maximieren. Bei HTTC stellen sich zwei zusätzliche Fragen:

(i) herkömmliche Strategien zur gezielten Verabreichung von Arzneimitteln leiden unter der begrenzten Kapazität der Verabreichungsvehikel, die verhindern, dass genügend Arzneimittel den Krebsherd erreichen, was die Wirksamkeit der Behandlung einschränkt; und

(ii) um den Tumor zu erreichen, muss das Arzneimittel endogene Barrieren wie die Blut-Hirn-Schranke und das Gewebestroma überwinden. Daher begrüßen wir Vorschläge, die auf die Entwicklung neuartiger Systeme zur Verabreichung von Arzneimitteln für HTTC abzielen, und zwar durch:

– lokalisationsspezifisches Targeting; und/oder

– Kontrolle der Freisetzungsrate.

Interdisziplinäre Ansätze, die Polymerwissenschaft und Nanotechnologie, Pharmazie, Biokonjugatchemie und Molekularbiologie kombinieren, werden besonders unterstützt.

 

Die folgenden Arten von Forschungsprojekten sind im Rahmen der Bekanntmachung nicht förderfähig:

– Analyse von präklinischen Modellen, die sich auf Zelllinien und Tiermodelle beschränken;

– Klinische Studien der Phasen III und IV;

– Studien, die nicht mit der Verordnung (EG) Nr. 800/2008 oder der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 in Einklang stehen (siehe hierzu den vollständigen Ausschreibungstext unter https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/14876.php)

 

Das zugrundeliegende europäische Projekt TRANSCAN-3 unterstützt Maßnahmen zum Aufbau von Kapazitäten zur Bildung und Verbesserung multidisziplinärer Teams:

– Austausch/Mobilität einzelner Expertinnen oder Experten, um bestehende multidisziplinäre Translationsgruppen mit neuem Fachwissen zu versorgen und/oder

– Anwerben von einzelnen Expertinnen oder Experten durch eine Translationsgruppe mit dem Ziel, der bestehenden Gruppe bisher nicht verfügbares Fachwissen und Know-how zu verschaffen.

Derartige Aktivitäten werden innerhalb der wissenschaftlichen Projekte unterstützt, die im Rahmen der Bekanntmachung von TRANSCAN-3 JTC 2022 ausgewählt werden. Somit können die Antragstellenden einen zusätzlichen Antragsteil für diese Aktivitäten beantragen.

 

Es müssen mindestens drei (bei Vorhandensein von zwei Gruppen aus einem Land: mindestens vier) und maximal sechs Arbeitsgruppen aus mindestens drei Ländern ein gemeinsames Projekt bilden.

In die Verbünde müssen alle zur Bearbeitung erforderlichen Partner aus Wissenschaft und Praxis einbezogen werden. Dazu gehören auch Betroffene oder ihre Vertretungen. Der Verbund muss mindestens ein Team für Grundlagenforschung oder präklinische Forschung und ein klinisches Team umfassen.

Für das gemeinschaftlich beantragte Projekt muss eine Projektkoordinatorin bzw. ein Projektkoordinator benannt werden, die bzw. der den Verbund nach außen hin repräsentiert und für die Kommunikation mit dem „TRANSCANSekretariat für JTC 2022“ und für das interne Management des Konsortiums verantwortlich ist. Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung.

 

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

DLR Projektträger

– Bereich Gesundheit –

Heinrich-Konen-Straße 1

53227 Bonn

Telefon: 0228/3821-1210

Telefax: 0228/3821-1257

Ansprechperson ist:

Dr. Isabel Aller

Telefon: +49 228 3821-1168

E-Mail: isabel.aller@dlr.de

Internet: www.gesundheitsforschung-bmbf.de

Es wird empfohlen, zur Beratung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich.

 

Während die Projektskizzen eines Verbundprojekts von den Projektleiterinnen und Projektleitern aus den unterschiedlichen Ländern gemeinschaftlich über die Verbundkoordination eingereicht werden, erfolgt die Förderung der erfolgreichen Verbünde getrennt nach Teilprojekten durch die jeweilige Förderorganisation, bei der die Mittel beantragt werden. Daher ist es erforderlich, dass die nationalen Partner vor Antragstellung mit den jeweiligen nationalen Förderorganisationen Kontakt aufnehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich. Der Einschluß eines Verbundpartners, der nach nationalen/regionalen Bestimmungen nicht antragsberechtigt ist, kann zum Ausschluß des gesamten Verbundantrags ohne fachliche Begutachtung führen.

 

Das Förderverfahren ist dreistufig angelegt. Zuerst wird ein zweistufiges internationales Begutachtungsverfahren durchgeführt. Die deutschen Projektpartner der ausgewählten multinationalen Verbünde werden dann in einer dritten Stufe zum Einreichen förmlicher Förderanträge aufgefordert.

Einzelheiten zur Einreichung der Projektskizzen sind auf der TRANSCAN Internetseite (http://www.transcan.eu/) beschrieben.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem gemeinsamen „Joint-Call-Secretariat“, das bei Alliance against Cancer in Italien angesiedelt ist,

bis spätestens 18. Juli 2022

zunächst Projektskizzen (pre-proposal) in elektronischer Form vorzulegen.

Eine ausführliche Projektbeschreibung (full proposal) ist nur nach Aufforderung von dem vorgesehenen Verbundkoordinator auf elektronischem Weg

bis zum 15. Dezember 2022

einzureichen (2. Verfahrensstufe).

In der dritten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen und ausführlichen Projektbeschreibungen unter Angabe eines Termins aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.

 

Den vollständigen Text der Ausschreibung finden Sie hier:

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/14876.php

 

Die hier aufgeführten Informationen sind gekürzt. Ausführliche Informationen finden Sie unter der oben angegebenen Internetadresse.

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Ausschreibung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Durchführung folgender Erprobungsstudie: Schlafpositionstherapie bei leichter bis mittelgradiger lageabhängiger obstruktiver Schlafapnoe

Vom 24.06.2022 – Abgabetermin: 03.08.2022, 14:00 Uhr

 

Der G-BA vergibt mit dieser Ausschreibung einen Auftrag an eine unabhängige wissenschaftliche Institution zur Begleitung und Auswertung der Erprobung der Schlafpositionstherapie bei leichter bis mittelgradiger lageabhängiger obstruktiver Schlafapnoe.

Die Erprobung soll der Beantwortung der Frage dienen, ob bei Patientinnen und Patienten mit leichter bis mittelgradiger lageabhängiger obstruktiver Schlafapnoe die Schlafpositionstherapie im Vergleich zur Therapie mit positivem Atemwegsdruck hinsichtlich der Tagesschläfrigkeit nicht unterlegen ist.

Der Auftrag umfasst

• die Erstellung des Studienprotokolls sowie Einholung behördlicher Genehmigungen und eines positiven Ethikvotums (Leistungsphase 1),

• die Durchführung der Erprobung nach den Anforderungen der Richtlinie und nach Maßgabe des Auftrags, einschließlich des Abschlusses einer Probandenversicherung, der datenschutzkonformen Erhebung, Archivierung der Daten gemäß gesetzlicher Vorgaben, Nutzung der Daten und der Einholung von erforderlichen Genehmigungen (Leistungsphase 2),

• Übernahme aller Funktionen des Sponsors,

• Berichterstattung an den G-BA zu im Studienprotokoll festgelegten Meilensteinen (Leistungsphasen 1 und 2),

• Auswahl der an der Erprobung teilnehmenden Leistungserbringer im erforderlichen Umfang anhand der Vorgaben der Erprobungs-Richtlinie, Festsetzung und Auszahlung der angemessenen Aufwandsentschädigung an diese (Leistungsphase 2); an der Erprobung teilnehmen können nur Leistungserbringer, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen oder nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser,

• Auswertung der Studie, Einreichung je eines Manuskripts zu Studienprotokoll und Studienergebnissen bei einer Fachzeitschrift (Leistungsphase 2). In beiden Behandlungsgruppen sind alle Patientinnen und Patienten pro Behandlungsperiode jeweils mindestens 12 Wochen lang zu beobachten. Nach Abschluss dieser Beobachtung ist dem G-BA die Auswertung des primären Endpunkts sowie aller sekundären Endpunkte mitzuteilen.

Die Studie ist national, möglichst deutschlandweit anzulegen. Die Ausgestaltung des Studiendesigns ist – soweit nicht im Folgenden näher bestimmt – von der unabhängigen wissenschaftlichen Institution auf der Basis des Standes der wissenschaftlichen Erkenntnisse vorzunehmen und zu begründen. Auch das Wirtschaftlichkeitsprinzip ist zu beachten.

 

Die Ausschreibung erfolgt in 3 Stufen:

- Teilnahmeantrag bis zum 03.08.2022 14:00 Uhr

- Indikatives Angebot (für ausgewählte Bewerber)

- Verbindliches Angebot

 

Details zum Inhalt der Ausschreibung, zum weiteren Verfahren sowie die Kontaktdaten der für die Vergabeverfahren zuständigen Ansprechpartner sind in den Bekanntmachungen zu finden:

https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:339884-2022:TEXT:DE:HTML

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YE0RVKJ/documents

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:

DLR Projektträger, Bonn

E-Mail: pm137e@dlr.de

 

Die hier aufgeführten Informationen sind gekürzt. Ausführliche Informationen finden Sie unter der oben angegebenen Internetadresse.

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert klinische Studien im Rahmen eines regelmäßigen Förderangebotes. Seit dem 14. Juni 2017 fördert die DFG auch klinische Machbarkeitsstudien. Das Antragsverfahren für Machbarkeitsstudien ist einstufig.

Das Antragsverfahren für Machbarkeitsstudien ist einstufig. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Weitere Informationen:

DFG-Programm "Klinische Studien" 

 

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung

Das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Transfer von Forschungsergebnissen in den medizinischen Alltag zu beschleunigen. Als Beitrag zur Umsetzung dieses Ziels fördert das Bun­desministerium für Bildung und Forschung (BMBF) daher mit dieser Maßnahme klinische Studien und systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die durch das Schließen von Evidenzlücken eine hohe Relevanz für das Gesundheitssystem aufweisen.

Weitere Informationen:

Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung 2010 (Nachdruck 2016)

BMBF: Informationen zur Gesundheitsforschung

Bekanntmachungen von Förderprogrammen und Förderrichtlinien des BMBF

 

Europäische Förderprogramme

Internationale Ausschreibungen

Innovative Medicines Initiative

Innovative Medicines Initiative (IMI) ist eine Initiative zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der pharmazeutischen Forschungseinrichtungen in der Europäischen Union.

IMI ist ein Public-Private-Partnership der Europäischen Kommission und der EFPIA, der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (deutsch: Europäische Vereinigung von pharmazeutischen Industrien und Verbänden). IMI ist Teil des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (FRP).

Weitere Informationen:

IMI-Webseite